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13. April 2026

Im Zuge der Renaturierungsmaßnahmen in der Lässer Au wurde ein wertvoller Beitrag zur ökologischen Aufwertung und nachhaltigen Nutzung des Gebietes geleistet. Ein besonderes Highlight stellt der neu angelegte Naschgarten beim Einstieg in die Lässer Au dar. Insgesamt 21 Sträucher – darunter Himbeeren, Brombeeren und Jostabeeren – laden Besucher:innen künftig zum naturnahen Genießen ein.

Zur Eindämmung invasiver Pflanzenarten wie der Goldrute wurden gezielt Flächen abgetragen, wobei die oberste Erdschicht entfernt wurde, um die Ausbreitung dieser Neophyten nachhaltig zu reduzieren. Gleichzeitig erfolgte die Nachpflanzung von Bäumen sowie bienenfreundlichen Sträuchern, um die Artenvielfalt weiter zu fördern und wertvolle Lebensräume für Insekten zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Schritt war die Anlage von Tümpeln. Der dabei entstandene Aushub wurde bewusst vor Ort belassen, um Singvögeln – insbesondere Schwalben – Zugang zu geeignetem Material für ihren Nestbau zu ermöglichen.

Im Bereich der neu errichteten Brücke wurde zudem die Böschung zur Mur hin stabilisiert. Durch den Einsatz von Raubäumen und Piloten, insbesondere aus Fichtenholz, wird die Böschung vor Abschwemmung geschützt. Gleichzeitig entstehen wertvolle Rückzugsräume für Kleinfische.

Die positiven Effekte der Maßnahmen zeigen sich auch in der Wasserqualität der Mur, die mittlerweile die Güteklasse 1 bis 2 erreicht hat. Das Vorkommen von Bachflohkrebsen und Köcherfliegen – beides wichtige Indikatoren für sauberes Wasser – bestätigt die erfolgreiche ökologische Entwicklung dieses Lebensraums.

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