Was, wann, wo in Knittelfeld?

April 2019
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Millionenüberschuss im ordentlichen Haushalt

v.li. 2. VBgm. Siegfried Oberweger (FPÖ), 1. VBgm. Guido Zeilinger (SPÖ), BGM Gerald Schmid und Stadtamtsdirektor Mario Zechner.

Mit einem Überschuss von rund 2 Millionen Euro im Ordentlichen Haushalt hat die Stadtgemeinde Knittelfeld gut gewirtschaftet. Bürgermeister Gerald Schmid dazu: „Wir investieren in die Stadt, bauen Schulden ab, erhöhen keine Gebühren und erwirtschaften Millionenüberschüsse.“ In der Gemeinderatssitzung vom 25. März wurde unter anderem der Rechnungsabschluss beschlossen.

Rechnungsabschluss 2018
Das Ergebnis des Rechnungsabschlusses im Ordentlichen Haushalt kann sich sehen lassen. Mit Einnahmen von 36.432.170,22 Euro und Ausgaben von 34.458.817,80 Euro erwirtschaftete die Stadtgemeinde einen Überschuss von1.973.352,42 Euro. Im Außerordentlichen Haushalt ergibt sich ein saldierter Soll-Abgang von minus 363.315,40 Euro, der aber durch BZ-Mittel wieder ausgeglichen wird.

Bei der Vermögensrechnung betragen die Gesamtsumme der Aktiva 36.464.441,10 Euro und die Gesamtsumme der Passiva 16.591.369,40 Euro. Dies ergibt ein positives Reinvermögen von 19.873.071,70 Euro.

Zu Jahresbeginn 2018 betrugen die Rücklagen 4.747.341,56 Euro. Im Laufe des Jahres wurden 1.690.076,71 Euro den Rücklagen zugeführt und 3.085969,62 Euro entnommen, sodass am Jahresende 2018 der Rücklagenstand 3.351.448,65 Euro beträgt.

Der Nachweis über die Schulden der Stadtgemeinde zeigt, dass der aushaftende Darlehensrest 2018 zu Jahresbeginn 12.119.406,60 Euro betrug. Im laufenden Jahr wurden Darlehen von 362.100 Euro aufgenommen. Die Tilgungen betrugen 1.286.937,33 Euro, die Zinsen für die aushaftenden Darlehen beliefen sich auf 85.42,96 Euro. Der Darlehensrest am Ende des Jahres 2018 beträgt daher 11.194.569,27 Euro. Der Verschuldungsgrad ist weiter gesunken, derzeit liegt er bei 2,73%.

Bewegungs- und Motorikpark für alle Generationen
Dass Sport im Speziellen und Bewegung im Allgemeinen, sowohl im Bereich der körperlichen, als auch der seelischen Ausgeglichenheit positive Auswirkungen erzielen kann, ist hinlänglich bekannt. Deshalb plant die Stadtgemeinde im Sorgerpark die Umsetzung eines Bewegungs- und Motorikparks. Das Ziel ist, der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich in unterschiedlichen Bereichen sportlich zu bewegen, sich zu entspannen, die Motorik zu schulen oder die Sinneswahrnehmungen zu fordern und zu fördern. Darüber hinaus soll es eine sinnvolle Freizeitgestaltung darstellen. Für Kinder gibt es einen Kletterberg. Das Gelände wird in fünf Bereiche unterteilt. Die rund 50 Übungen kann man an ausgewählten Geräten durchführen. Die Planung ist bereits voll im Gange, gebaut wird im Frühjahr/Sommer, eröffnet zu Schulbeginn. Zur Kärntner Straße hin wird das Gelände abgezäunt. Das Projekt ist eine weitere Maßnahme des Knittelfelder Stadtentwicklungsprozesses.

Radwegkonzept - Umsetzung
Die Stadtgemeinde beabsichtigt im Bereich Wiener Straße/Kärntner Straße den Geh- und Radweg zu sanieren. Der Umfang der Arbeiten umfasst unter anderem einen teilweisen Neubau, die Schließung von gefährlichen Einfahrten sowie eine farbliche Markierung der bestehenden Einfahrten. Der Radweg soll auch teilweise eben ausgeführt werden. Das Projekt kostet 25.000 Euro.

Sicherheitsmaßnahmen im Parkhauszugang
Der Zugang vom Hauptplatz zum Parkhaus wird saniert. Die derzeitige Ausleuchtung ist unzureichend, eine neue, hellere Beleuchtung wird angebracht. Auch die Wandbeschichtungen weisen erhebliche Abnützungserscheinungen auf, die Wandflächen sollen neu beschichtet werden. Damit wird der Durchgang attraktiver gemacht und das Sicherheitsgefühl angehoben. Die Sanierungskosten teilen sich die Stadtgemeinde und der Liegenschaftseigentümer. Eine Video-Überwachung wurde bereits 2017 dem Gemeinderat vorgeschlagen.

Millioneninvestitionen in Knittelfelder Schulen
Die Stadtgemeinde investiert insgesamt 2,5 Millionen Euro in Brandschutzmaßnahmen und Verbesserungen der Knittelfelder Schulen. In einem Dreijahres-Projekt werden Fluchtwege adaptiert, Brandschutztüren eingebaut, Notausstiege, Rauchabschlussportale und vieles mehr errichtet. Heuer fließen in die Volksschule Knittelfeld Kärntner, NMS Lindenallee, NMS Rosegger, Schulzentrum und ins Sonderpädagogische Zentrum 1.046.000 Euro.

Marktordnung für die Stadtgemeinde Knittelfeld – Neufassung
Die Stadtgemeinde Knittelfeld ist berechtigt, jährlich drei Krämermärkte durchzuführen. Diese werden jeweils am 24. Februar (Matthias), am Pfingstdienstag und am 6. November (Leonhard) abgehalten. Im Zuge des laufenden Stadtentwicklungsprozesses ist nun beabsichtigt, diese Krämermärkte vom derzeitigen Marktstandort in der Parkstraße, zur Zentrumsbelebung in den Innenstadtbereich zu verlegen. Der Krämermarkt wird dann im Bereich des Hauptplatzes, der Herrengasse sowie der Frauengasse und des Kapuzinerplatzes abgehalten. Bei Bedarf kann er auch um die Turnergasse, Theodor-Körner-Gasse und um die Bahnstraße oberhalb des Stadthügels bis zum Hauptplatz erweitert werden. Dafür ist es notwendig eine neue Marktordnung zu erstellen und zu beschließen. Der nächste Markt ist am 11. Juni von 7 bis 18 Uhr.

Wirtschaftsförderungen
Zwei Ansuchen von Wirtschaftsförderungen sind eingegangen. Ein Umbau- und Investitionskostenzuschuss von 2.500 Euro und die teilweise Rückerstattung der Kommunalsteuer.

Subventionierung der Sanierung der Orgel der Stadtpfarrkirche Knittelfeld
Das römisch katholische Pfarramt Knittelfeld hat ein Ansuchen an die Stadtgemeinde eingebracht, die Sanierung der Orgel der Stadtpfarrkirche zu unterstützen. Die Stadtgemeinde Knittelfeld subventioniert mit einem Betrag von 4.000,- Euro.

Sportpoolauszahlung 2019
In den Sportvereinen der Stadt sind in über 30 Sparten knapp 4.000 SportlerInnen aktiv tätig. Die Aufrechterhaltung des Sportbetriebes bedeutet für Funktionäre und Aktive eine große finanzielle Belastung. Viele Vereine verfügen über geringe Einnahmen und sind auf eine Hilfestellung durch die Stadtgemeinde angewiesen. 21 Vereine erhalten insgesamt über 40.000 Euro.

Mobilitätszuschuss für Studierende, Anträge Wintersemester 2018/19 1. Teil
Für das Wintersemester 2018/19 sind bis jetzt 10 Anträge eingegangen. Insgesamt werden von der Stadtgemeinde 1.500 Euro ausbezahlt.

Rückerstattung der Kosten der ÖBB-Jugendcard sowie Erweiterung der Förderkriterien
Die ÖBB-Jugendcard gilt für Jugendliche von 15 bis 26 Jahren, kostet 19 Euro, ist ein Jahr ab Ausstellung gültig und berechtigt zu einer 50%igen Ermäßigung auf Fahrten in allen Zügen der ÖBB innerhalb Österreichs.

Die Anschaffungskosten werden von der Stadtgemeinde Knittelfeld refundiert, wenn die Jugendlichen mit Hauptwohnsitz in Knittelfeld gemeldet sind und der Kauf der Jugendcard nachgewiesen wird. Zusätzlich sollen ebenso die Kosten von 19 Euro auch ÖBB-JahreskartenbesitzerInnen rückerstattet werden. Auch hier gelten die Kriterien, dass der Kauf der Jahreskarte, das Alter im Rahmen von 15 bis 26 Jahren sowie der Hauptwohnsitz in Knittelfeld vorliegen. Voriges Jahr haben 42 Jugendliche dieses Service in Anspruch genommen.

JUFO – JugendFoundation Knittelfeld
Die JugendFoundation der Stadtgemeinde Knittelfeld unterstützt Jugendliche, die beabsichtigen diverse Projekte für Jugendliche in Knittelfeld durchzuführen. Dabei werden insbesondere gemeinnützige und überparteiliche Projekte unterstützt. Grundsätzlich sind junge Menschen, aus Knittelfeld, im Alter zwischen 13 und 30 Jahren, dazu berechtigt auf diese Projektförderung im Ausmaß von 50,- bis 400,- Euro anzusuchen. Die Entscheidung ob ein Projekt von Seiten der JUFO unterstützt wird und welcher Betrag an die ProjektbetreiberInnen ausgeschüttet wird, obliegt den Gremium-Mitgliedern der JUFO, die sich aus dem Gemeinderat, dem Jugendtreff und dem Kindergemeinderat zusammensetzen.

Ferienbetreuung während der Sommerferien
Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen und positiven Rückmeldungen im Jahr 2018, soll auch dieses Jahr das Projekt „Ferienbetreuung während der Sommerferien“ – für 6 bis 12-jährige im Rahmen des Kindersommers vom Büro Kinder Jugend und Familie der Stadtgemeinde in Kooperation mit dem Bunten Haus Diakonie De la Tour fortgesetzt werden.

Das Konzept gibt Eltern die Möglichkeit, kostengünstig im Zeitraum von 8 Wochen während der Sommerferien, ihre Kinder in professionelle Betreuung zu geben. Begleitend zur Kinder- und Jugendbetreuung im Bunten Haus wird ein Sommerprogramm seitens des Büros Kinder, Jugend und Familie, an die Betreuungszeiten des Bunten Hauses angepasst werden. So haben die Kinder und Jugendlichen mehrmals in der Woche die Möglichkeit, an Ausflügen, Workshops oder Aktionen teilzunehmen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Murtal im Alter von 6 bis 12 Jahren. Im Jahr 2018 haben 52 Buben und Mädchen an dieser Aktion teilgenommen.

Betreuungskosten:
Die Kosten für Eltern pro Woche belaufen sich von Seiten des Bunten Hauses auf 30 Euro. Für Kinder, die in Knittelfeld ihren Hauptwohnsitz haben, übernimmt die Stadtgemeinde 10,- Euro /Woche. Das sind für KnittelfelderInnen 80 Euro für 4 Wochen Betreuung pro Kind. Im Preis inbegriffen sind 3 Ausflüge, Aktionen und Workshops vom Büro Kinder, Jugend und Familie. Nicht inkludiert ist das Mittagessen. Dieses müsste zusätzlich zu einem Preis von € 3,90/Tag bestellt werden.

Neue Mieter im Rathaus
Der Obst- und Gemüsehändler Siegfried Ramminger bleibt auf seinen Wunsch hin in den ehemaligen Räumlichkeiten des Jugendtreffs im Rathaus. Derzeit wird das Geschäftslokal adaptiert. Der Eingang ist vom Rathausinnenhof in die Frauengasse verlegt worden. Die Psychologin Mag.a Gabriele Opitz ist mit ihrer Praxis ebenfalls ins Rathaus übersiedelt. Sie hat sich im 1. Stock eingemietet. Opitz ist Klinische- und Gesundheitspsychologin sowie Biofeedbacktherapeutin, Notfallpsychologin, Verkehrspsychologin sowie Lehrkraft im Gesundheitswesen. Sie gibt Hilfestellung bei unterschiedlichen psychologischen Problemen. Erfolgreich setzt sie Biofeedback bei Kopfschmerzen, Migräne und Rückenschmerzen ein. Andrea Jantschgi nutzt die Räumlichkeiten mit. Auch sie ist Psychologin und bietet unter anderem computerunterstütztes Gehirntraining bei Konzentrations- und Lernstörungen, Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma an.


26.03.2019