Vortrag über die Pubertät bei Jugendlichen

GRin Anica Lassnig, Hagen Neugebauer und Sozialpädagogin Susanne Stromberger (beide PSN).

Im Rahmen des von der Stadtgemeinde Knittelfeld und des Psychosozialen Netzwerks (PSN) initiierten Gesundheitsprojektes „Familie heute“ ging es beim jüngsten Vortrag um die Pubertät bei Jugendlichen. Referent Hagen Neugebauer, BA MA MSc, sprach über die Herausforderung für Jugendliche und Eltern.

„Die Pubertät ist eine Phase des Wandels und gehört zum Leben eines Jugendlichen dazu. Der Wandel vollzieht sich auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene“, so Neugebauer. Die Pubertät wirkt sich bei jedem jungen Menschen anders aus, und sie kann sich zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr abspielen. Der Vortragende erklärte was Pubertät ist, welche Herausforderungen auf Pubertierende und Eltern zukommen, wie man damit umgeht und welche Konflikte im familiären Umfeld entstehen können.

Pubertät ist Durchgangsstadium zur eigenen Identität
Die Herausforderung für Pubertierende ist in dieser Zeit groß. Die jungen Menschen müssen lernen, ihren sich zu verändern beginnenden Körper zu akzeptieren. Sie nabeln sich von den Eltern ab, suchen eigene Freundschaften und Werte. Auch ihr Denken verändert sich. Eltern sollen in dieser oft schwierigen Phase für die Jugendlichen einfach da sein, Halt geben, Hilfe anbieten, zuhören und die Probleme ernst nehmen. Wichtig ist es auch, Grenzen zu setzen und Vorbild zu sein. Jugendliche brauchen das. Verbote fruchten nicht, sie sind nur Anreiz. Eltern sollen den Jugendlichen etwas zutrauen und ihnen die Verantwortung für ihr Tun überlassen. „Egal was passiert, versuchen Sie den Konflikt zu lösen und bleiben Sie mit dem jungen Menschen in Kontakt, auch wenn dieser sich momentan zurückzieht“, so der Experte Neugebauer. Der nächste Vortrag aus dieser Reihe: Jugend, Schule und Ausbildung – Ohne Abschluss kein Anschluss, Donnerstag, 22. März, 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Knittelfeld.


12.02.2018