Was, wann, wo in Knittelfeld?

November 2019
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Veranstaltungen & Mehr

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+++ Zwei Einsätze an einem Tag +++

Brandeinsatz in einer Entsorgungsfirma
Brandeinsatz in einer Entsorgungsfirma
Verkehrsunfall im Stadtgebiet
Verkehrsunfall im Stadtgebiet

Die Feuerwehr Stadt Knittelfeld wurde von Florian Steiermark zu zwei Einsätze an einem Tag alarmiert.

Brandeinsatz in einer Entsorgungsfirma sowie zu einem Verkehrsunfall im Stadtgebiet.

 

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+++ Geburtstagsfeier +++

Die Feuerwehr Stadt Knittelfeld gratuliert.

 

50 Jahre OBM d.F. GRUBER Karl

60 Jahre E-LM KYSELA Gottfried

65 Jahre E-LM LOISEL Robert

70 Jahre HBM HOLLIK Josef

80 Jahre E-OBI KOINER Franz

80 Jahre E-LM KOMPASSO Alfred

80 Jahre E-HLM STEINKELLNER Johann

 

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+++ Feuerwehrjugendleistungsabzeichen GOLD +++

Die Feuerwehr Stadt Knittelfeld gratuliert JFM KIEGERLL Kai zum FJLA in Gold

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Notfallübung in der Knittelfelder Wegwarte

Ein Brand bricht im Keller des Seniorenhaus Wegwarte in Knittelfeld aus - mit fatalen Folgen. Dieses Szenario probten zahlreiche Einsatzkräfte am 23. Oktober. Die Übung startete mit einer Auslösung der örtlichen Brandmeldeanlage, zu welcher die Feuerwehr Knittelfeld mit dem vorgesehenen Einsatzkräften ausrückte.

Im Zuge der Erkundung durch den Einsatzleiter, Oberbrandinspektor Arnold Schlick, wurde aufgrund eines Brandes im Keller die nächst höhere Alarmstufe ausgelöst und somit weitere Kräfte der Feuerwehr Apfelberg und Betriebsfeuerwehr ÖBB nachalarmiert.

Im Gebäude waren mehrere Personen, zum Teil schwer verletzt, von dichtem Rauch eingeschlossen. Zahlreiche Atemschutztrupps aus den Wehren Knittelfeld, Betriebsfeuerwehr ÖBB und Apfelberg eilten ihnen zur Hilfe. Als die Verletzten aus dem Gebäude befreit werden konnten, wurden sie sofort dem anwesenden Notarzt zur weiteren Versorgung übergeben, schildert Einsatzleiter, Arnold Schlick.

Insgesamt wurden vier Atemschutztrupps eingesetzt, die die Personenrettung und Brandbekämpfung durchführten. Durch diese Übung konnte die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem Pflegepersonal geübt und verbessert werden. Es standen drei Feuerwehren mit 50 Mann bei dieser Übung im Einsatz.  

Bild und Text HBI dV. Thomas Zeiler

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Übungslage "Retten aus Höhen"

Sekundenschnelle Entscheidungen müssen Feuerwehrmänner oft bei ihren Tätigkeiten sei es als Atemschutztrupp bei einem Brand oder beim gleichzeitigen Koordinieren vom mehreren Feuerwehren am Einsatzort treffen.

Daher ist eine regelmäßige Fortbildung und ständige Übung notwendig. Um das gelernte Fachwissen in die Praxis umsetzten zu können veranstaltete die Feuerwehr Knittelfeld kürzlich eine nicht alltägliche Einsatzübung auf dem Gelände der ÖBB-Postbus GmbH in Knittelfeld. Während der Anfahrt zur Werkstätte der ÖBB Postbus GmbH erhielten die 18 teilnehmenden Feuerwehrmänner das Einsatzstichwort „Menschenrettung aus vier Metern Höhe“.

Nach der Einweisung durch das dort ansässige Personal stellte sich heraus, dass ein Arbeiter auf dem Dach eines Busses einen Herzinfarkt erlitten hatte und dieser so schnell wie möglich für die Versorgung aus der Zwangslage befreit werden musste, schildert Oberbrandmeister Karl Gruber, der diese Übung ausgearbeitet hatte. Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte war dabei, der geringe Platz zwischen dem Dach des Busses und dem Werkstättendach. Außerdem konnten  aufgrund der Gewichtsbelastung nur zwei Feuerwehrmänner auf das Dach des Busses steigen, so Gruber weiter.

Die Rettung selbst ging über einen Leiterweg der über das Heck des Busses hergestellt wurde von statten, wo schlussendlich der Patient am Boden notärztliche Versorgung bekam.

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+++ Weltrekordversuch in Seckau +++

Der Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld hat sich ein großes oder besser gesagt ein hohes und langes Ziel gesetzt. 342 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen wollten die längste wasserfördernde Schlauchleitung mit dem größten Höhenunterschied verlegen. Am 9. September startete frühmorgens das Projekt „Hochalm 2.0“, was vor 30 Jahren seinen Anfang genommen hatte.

Unter den Zaungästen fanden sich neben dem Bürgermeister Simon Pletz unter anderem auch Nationalratsabgeordneter Wolfgang Zanger und die beiden Landtagsabgeordneten Gabriele Kolar und Hermann Hartleb sowie Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl.  Denn fast auf den Tag genau hatten damals schon die 19 Feuerwehren aus dem ehemaligen Bezirk Knittelfeld versucht, eine Schlauchleitung beginnend unter der Abtei Seckau​ auf die rund 1.820 Meter hoch liegende Hochalm zu verlegen, welches auch gelang.

Vor einigen Monaten wurde die Idee geboren, diesen Weltrekordversuch noch zu toppen. Der Startpunkt der über 7.000 Meter langen Schlauchleitung befand sich diesmal am tiefsten Punkt in der Gemeinde Seckau, Friedl auf der Brücke, und endet am höchsten Punkt bei der Wallfahrtskirche Maria Schnee auf der Hochalm. Insgesamt beteiligten sich 30 Feuerwehren aus den Feuerwehrbereichen Knittelfeld, Judenburg und Murau am Weltrekordversuch und verlegten dabei 353 Schläuche zu je 20 Meter Länge und setzten dabei 28 Pumpen ein.

Eine große Herausforderung war neben dem Verlegen der Schläuche und dem richtigen Setzen der Pumpen im steilen Gelände auch die Planung und Koordination, damit schlussendlich Wasser über einen Höhenunterschied von circa 1.100 Meter transportiert werden konnte. Zwei Stunden, nachdem der erste Schlauch angekuppelt war, konnte der erste Wasserstrahl das Dach der Wallfahrtskirche Maria Schnee treffen. Aber bis der erste Tropfen das Strahlrohr auf 1820 Meter verlies, mussten die 28 Pumpen die Schläuche mit 31.770 Liter an Wasser füllen.

Als Hauptorganisatoren dieses Weltrekordversuches zeichneten sich Bereichskommandant-Stellvertreter Brandrat Harald Pöchtrager und Ortskommandant von Seckau Hauptbrandinspektor Daniel Feldbaumer verantwortlich.

An diesem Weltrekordversuch beteiligten sich folgende Feuerwehren:
Aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld:
 Feistritz, Flatschach, St. Marein, Knittelfeld, Betriebsfeuerwehr ÖBB, Großlobming, Kleinlobming, Sachendorf, Spielberg, Kobenz, Rachau, Betriebsfeuerwehr ATB Spielberg, Preg, St. Margarethen, St. Lorenzen, Apfelberg, Seckau, Glein und Bischoffeld.  

Aus dem Bereichsfeuerwehrverband Judenburg:
Obdach, St. Georgen, Frauenburg, St. Johann, Bretstein, Götzendorf und Weißkirchen.

Aus dem Bereichsfeuerwehrverband Murau:
St. Ruprecht, Peterdorf, Einach, Murau, Stadl an der Mur, Mariahof und Neumarkt.

Im Zuge der Schlußkundgebung sprachen Oberbrandrat Erwin Grangl und Brandrat Harald Pöchtrager neben den lobenden Worten für die Disziplin und perfekte Arbeit der Einsatzkräfte Dankesworte an die Grundbesitzer aus, die diesen Weltrekordversuch erst möglich gemacht haben. >>> Video vom Weltrekordversuch <<<  >>> Fotoalbum rund um den Weltrekordversuch <<<

Katze aus Stadtbach gerettet

Die Katze wird abgetrocknet.

Am 8. August spielten sich dramatische Szenen bei einer Katzenrettung in der Esperantostraße ab. Auf ihrem Weg im Außendienst hörten zwei Polizisten aus Knittelfeld ein klägliches Miauen eines Kätzchens. Die kleine Katze saß in der Stadtbachunterführung fest und konnte durch den hohen Wasserstand nicht sofort geborgen werden. Die FF Knittelfeld eilte zur Hilfe und konnte die Katze durch einen Reinigungsdeckel in der Fahrbahn retten. Das Kätzchen war stark unterkühlt und geschwächt. Nach der Erstversorgung kam die Katze ins Tierheim Murtal. Wir danken an dieser Stelle unseren Helfern in der Not, die auch hier eine hervorragende Arbeit geleistet haben.

Das Air Race

© Langegger

Der Startschuss in die Air Race Saison 2016 ist geglückt.

Auch die Stadtfeuerwehr war dabei wieder im Einsatz - für den Fall der Fälle der glücklicherweise ausblieb.

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Angebranntes Kochgut......

13. April 2016: Rauchentwicklung aus einer Wohnung. Der Atemschutztrupp der Stadtfeuerwehr Knittelfeld konnte schnell Entwarnung geben. Es handelte sich um angebranntes Kochgut.
Die Bewohner wurden evakuiert und das Haus vom Rauch und gesundheitschädlichen Gasen mit dem Drucklüfter reingeblasen.
Nach den durchgeführten Kohlenmonoxid Messungen konnten die Bewohner wieder bruhigt in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Unfall mit Rollator

11. April 2016: Eine Pensionistin die mit einem Rollator in einem Baustellenbereich unterwegs war, wurde aus unbekannter Ursache durch den LKW schwer verletzt, vom Notarztteam und dem Roten Kreuz Knittelfeld erstversorgt und im Anschluss mit dem Rettungshubschrauber ins UKH geflogen. Die Aufgabe der Stadtfeuerwehr Knittelfeld war die Polizei bei der Absicherung der stark frequentierten Strasse zu unterstützen, einen NAH Landeplatz einzurichten und den LKW Lenker psychologisch durch unsere geschulten Kameraden zu betreuen. Abschließend wurde noch der Unfallbereich gereinigt.

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GOLD!!!

Die Stadtfeuerwehr gratuliert mit großem Stolz!
BM Alexander Biela und HFM Roland Leitold bestanden die Prüfung für das Feuerwehr Leistungsabzeichen in Gold mit Bravour. Diese Prüfung wird nicht umsonst "Feuerwehrmatura" genannt. HFM Leitold gratulieren wir auch zur bestandenen Prüfung zum Gerätewart (Bereichs Atemschutzwart) mit Stolz!

Zum FLA Gold:

„Um die Feuerwehr-Matura erfolgreich zu bestehen, bedarf es vonseiten der Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden einer intensiven Vorbereitung, die sich über mehrere Wochen hinweg erstreckt. Denn: fachliches Wissen, Know-how, ein entsprechend hoher Motivationsfaktor und nicht zuletzt eine ausreichende Menge an Selbstdisziplin sind wesentliche Voraussetzungen, um diese – sehr selektive Prüfung – überhaupt in Angriff zu nehmen“, betonen Bewerbsleiter Oberbrandrat Manfred Harrer und sein Stellvertreter Oberbrandrat Johann Hönigschnabl unisono. „Dazu zählt im Besonderen, die im LFV und die in den Bereichen angebotenen Übungseinheiten im Bewerbsvorfeld auch in Anspruch zu nehmen, wo auf die einzelnen Stationsaufgaben intensiv eingegangen wird“, so die Bewerbsleitung.

Die "Matura" in Lebring ist für die Bewerberinnen und Bewerber mehrstufig und mehrstündig ausgelegt. Sieben Stationen sind positiv zu meistern, wobei umfangreiches Fachwissen in den Bereichen „Ausbildung in der Feuerwehr, Berechnen, Ermitteln und Entscheiden, Brandschutzplan, Fragen aus dem Feuerwehrwesen, Führungsverfahren und Verhalten vor der Gruppe (Exerzieren)“ abverlangt wird. Löschwasserberechnungen gehören ebenso zum Prüfungsportfolio, wie Fragen zum einsatztaktisch richtigen Vorgehen bei Technischen Einsätzen bzw. Brandeinsätzen. Im Bereich der Brandschutzpläne sind von den Kandidaten entsprechende Symbole zu finden, korrekt zuzuordnen sowie deren Auswirkungen im Hinblick auf einen Feuerwehreinsatz zu erklären, wie z.B. spezielle Brandgefahren.

Weiterführend ist sowohl das Formulieren und Geben von Befehlen als auch das Verhalten vor der Gruppe prüfungsrelevant. Dazu findet das sogenannte „Formalexerzieren“ im Übungshof der Feuerwehrschule statt. Theoretisches Wissen – zu einem aus mehreren Hundert Fragen bestehenden Katalog – in Bezug auf das Feuerwehrwesen sowie die Prüfungsstation „Ausbildung in der Feuerwehr“ mit lernpsychologischen und didaktischen Hintergründen runden das umfangreiche Prüfungsportfolio ab.

Abgenommen wurde die Prüfung von einem rund 60-köpfigen Bewerterstab, welche auch für einen fairen und reibungslosen Ablauf des Prüfungstages sorgten. Sowohl Harrer als auch Hönigschnabl sehen als Bewerbsleiter das Absolvieren der „Feuerwehr-Matura“ als „absoluten Mehrwert im Ausbildungsbereich, sowohl für das Mitglied, als auch für die Feuerwehr selbst“, da die Inhalte Prüfungsinhalte auf Praxis, Aktualität und Einsatznähe abzielen.

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Ölspur

Öleinsatz nach Mitternacht. Aus noch nicht bekannter Ursache war die Knittelfelder Ziegelstrasse auf einer Länge von gut 300 Meter mit einer Ölspur verschmutzt. Die Stadtfeuerwehr band die Spur und führte das kontaminierte Ölbindemittel nach dem Einsatz der fachgerechten Entsorgung zu.

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20.500 ehrenamtliche Stunden für den Nächsten

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld zog eine beeindruckende Bilanz über das abgelaufene Einsatzjahr. 336 Einsätze, 804 Tätigkeiten, 66 Übungen und 7 Bewerbe ergaben in Summe 20.500 Stunden an Freizeit die in wertvolle Zeit, ehrenamtlich für den Nächsten umgewandelt wurde.

Die Ehrengäste zollten diese Eckdaten mit großem Beifall, wie etwa Feuerwehr Kurat Pfarrer Mag. Rudolf Rappel, Bürgermeister DI Gerald Schmid, die Feuerwehrärzte  Dr. Anton Prietl, Dr. Michael Kudernatsch, Oberrettungsrat Bernd Beer und Rettungsrat Achim Gruber, Chefinspektor Mathias Schlacher, Oberbrandrat Erwin Grangl, Abschnittsbrandinspektor Edmund Plöbst, Hauptbrandinspektor Thomas Mauric, Hauptbrandinspektor Alexander Güttl und Bereichsveterinär Dr. Wolfgang Spadiut.

Der Kommandant Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser blickte auf ein sehr bewegtes Jahr zurück. Er stellte fest, dass durch die hervorragend ausgebildeten Feuerwehrmitglieder, die gestellten Aufgaben mustergültig und professionell bewältigen konnten. „Es ist keine Selbstverständlichkeit dass die Kameraden der Stadtfeuerwehr Knittelfeld Tag und Nacht, bei jedem Wind und Wetter für ihre Mitmenschen da sind wenn diese Hilfe benötigen“ so etwa auch Bürgermeister DI Gerald Schmid.

Zum Löschmeister wurde Christoph Wieser befördert. Zum Löschmeister des Fachdienstes wurden Martin Pirkwieser und Daniel Schmied befördert. Zum Ehren Oberbrandinspektor wurde Robert Rampitsch befördert.

Für ihre Feuerwehrzugehörigkeit wurden ausgezeichnet: Oberbrandinspektor Walter Leitold zu 45 Jahren und Hauptbrandmeister Josef Hollik  sowie Löschmeister Leopold Grünling zu 50 Jahren.

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Atemschutzübung im veränderten Parcour.

Die Kameraden OBI Walter Leitold, OFM Daniel Schmied und OFM Roland Schlick, hatten diesmal die Aufgabe ein Speziallöschmittel zum Brandherd vorzubringen. Dabei kam ein unhandlicher Behälter erschwerend zu den ohnehin als extrem schwierig einzustufenden Trainingsparcour dazu. 
Unsere Kameraden meisterten dies aber wieder mit bravour! Hut ab Jungs! 

Zufriedene Übungsbeobachter: OFM Christoph Wieser, HFM Martin Pirkwieser und HFM Roland Leitold.

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Drei Monate ist unsere Facebook Seite nun online.

Drei Monate und rund 700 Freunde später, gilt es einmal DANKE zu sagen.

Danke für Ihr Interesse an der Arbeit der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.
Wie es sich in einer "Freundschaft" gehört, fragt man sich gegenseitig wie es einem gehe.
In unserem Fall frage ich Sie:
Was vermissen Sie, was goutieren Sie, was stört Sie in der Facebook Publikation der Stadtfeuerwehr Knittelfeld?
Lob und Tadel oder kurz, ehrliche Kritik, nehme ich gerne entgegen. Link.



Ein kurzer Blick in die Statistik:

DIESE WOCHELETZTE WOCHETREND
Seitenaufrufe2852821,1% 
Wöchentliche Reichweite insgesamt19.68614.06440,0% 
Interagierende Personen39864045-1,5%

Die Stadtfeuerwehr auf Facebook.

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Ein Blick in die Tätigkeit der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.

BM Gernot Ganser beim Auslösen des Probealarmes.

Die Florianstation.
Florianbeauftragter "Funkchef" ist Brandmeister Alexander Biela

Der samstägliche Probealarm:

11:55: Ein Probealarm ergeht an alle Melderufempfänger der Stadtfeuerwehr.
12:00: Der Sirenen Probealarm wird im Bereich Knittelfeld ausgelöst.
12:15 - 12:45: In diesem Zeitraum erfolgt der Proberuf der Landeswarnzentrale.
Alles wird dabei vom Computer protokolliert.
Für diesen Dienst wechselt die Mannschaft nach einem eigenen Dienstplan laufend durch.
Ehrenamtlich!
Diesmal war Brandmeister Gernot Ganser am "Drücker".

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Gold und Silber für unsere Funker!

Foto: LM Thomas Gangl/FF Kobenz

Nach Wochen der intensiven Vorbereitung traten OFM Likas Kiegerll (Silber) und OFM Daniel Schmied (Gold) an der Feuerwehrschule in Lebring zum Bewerb um das Funkleistungsabzeichen an. 
Erstmals wurde dieses Abzeichen nach den Erfordernissen und neuen Richtlinien des digitalen Funkwesens durchgeführt. Dabei mussten sechs Stationen (Führung des Einsatztagebuches, Verfassen und Absetzen einer Feuerwehr-Presseinformation, Verfassen und Absetzen von Funkgesprächen an mehrere Funkstellen, Erstellen einer Lageskizze, Zeichnerische Darstellung von taktischen Zeichen, Arbeiten mit dem Digitalfunkgerät) in einem vorgegebenen Zeitrahmen absolvieren werden. 
Von den 195 angetretenen Teilnehmern konnte sich Die beiden Kamerade mit einer ausgezeichneten Leistung das Funkleistungsabzeichen in Gold und Silber erringen. 
Die Stadtfeuerwehr Knittelfeld gratuliert dem Landessieger Robert Demal der Feuerwehr Kobenz und allen erfolgreichen Kameraden aus dem Bereich Knittelfeld. 


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Cool genug für ein heisses Hobby?

Du bist 12 Jahre alt und suchst eine sinnvolle Freizeitgestaltung?
Wir bieten: Spaß, Freundschaft, Feuerwehrwissen, Zeltlager, Wettbewerbe, Spannung, Teamgeist, Sport und vieles mehr. 
Melde Dich einfach unter: 03512- 82777 oder komme einfach bei der Stadtfeuerwehr Knittelfeld vorbei.

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Erste Atemschutzübung im neuen Übungstunnel der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.

Nichts für schwache Nerven. In voller Einsatzuniform mit dem schwerem Atemschutzgeräten, null Sicht, Rauch, Finsternis und nahezu kein Platz mit vielen Hindernissen. Unsere Atemschutzträger bewiesen aber ihr Können und absolvierten die neugeschaffene Übungsanlage mit der notwendigen Ruhe und Perfektion. Mit OFM Marco Fellner, LM Christian Pregetter, HFM Martin Pirkwieser, OFM Christoph Wieser, OFM Lukas Sitter und HFM Roland Leitold.

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Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich

© Schwarz

Am Montag dem 22. Februar kam es gegen 7:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Knittelfeld. Aus unbekannter Ursache kollidierten zwei Fahrzeuge auf einer Kreuzung in der Kärntnerstrasse. Dabei wurden ein Kind und eine Lenkerin unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz Knittelfeld ins Krankenhaus eingeliefert. Die Freiwillige Feuerwehr Knittelfeld sicherte die Unfallstelle ab, baute einen doppelten Brandschutz auf und band die ausgelaufenen Betriebsmittel. Nach der Aufnahme der Polizei wurden die Fahrzeuge von der stark frequentierten Strasse auf einen naheliegenden Parkplatz verbracht und die Unfallstelle gereinigt.

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LKW Bergung am Gaberl

© Karl Schwarz

Am Montag den 15.02.2016 wurden die Feuerwehren Knittelfeld und Kleinlobming
gegen 8:15 Uhr zu einer LKW Bergung auf die Meranstrasse alarmiert.
Nach dem Eintreffen an dieser "bekannten Stelle", wurde der Sattelzug mit
spanischem Kennzeichen zuerst gegen ein unkontrolliertes Abrollen gesichert
und anschließend mit der Seilwinde des Wechselladefahrzeuges Knittelfeld so
positioniert um an dieser Engstelle ein zurückfahren nach Kleinloming zu
ermöglichen.
Während der Bergearbeiten war die Meranstrasse komplett gesperrt.

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Feuerwehrjugend räumte ab.

Bei den Feuerwehr- Bereichswinterspielen in Gaal zeigte die Jugend der Stadtfeuerwehr groß auf. Unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Ing. Walter Hutter wurden die Winterspiele witterungsbedingt bis auf das Schifahren auf der gut 600 Meter langen Piste gekürzt.  

Beim Nachtriesentorlauf gab es gleich drei Medaillen.

 Jugend I/Herrn: 1. Platz: Fabian Leitold,

 Jugend II/Herrn: 2. Platz: Angelo Tschreppl, 3. Platz: Niklas Perchthaler 

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Verkehrsunfall in Knittelfeld

Foto © KS

Gegen 10:10 Uhr am Freitag dem 12.Februar 2016 wurde die Stadtfeuerwehr

Knittelfeld zu einem Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen alarmiert.
Aus unbekannter Ursache kollidierten zwei Fahrzeuge nahe einer Unterführung
im Ortsgebiet. Das Rote Kreuz Knittelfeld versorgte die bei beiden
Lenkerinnen bereits und brachte eine verletzte Lenkerin ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, baute umgehend einen mehrfachen
Brandschutz auf,klemmten die Batterien ab und band die ausgelaufenen Betriebsmittel.Nach dem Abschleppen der Unfallfahrzeuge wurde noch die Fahrbahn gereinigt und konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Drei Einsätze in wenigen Stunden.

© Karl Schwarz

Was haben die Uhrzeiten 2:49, 11:49 und 12:05 am 10. Februar 2016 gemeinsam?

Richtig. Er waren drei Alarmzeiten. Zum Ersten wurden wir zu einer Brandgeruchwahrnehmung in ein Mehrparteien Wohnhaus gerufen. Diese war aber bereits in den Abendstunden entstanden als Kochgut anbrannte. Wir lüfteten das Haus durch und stellten mit einem Messgerät sicher, dass keine gefährliche Konzentration lebensbedrohlicher Gase mehr in der Umgebungsluft war. 

Kurz vor Mittag wurden wir nach Apfelberg nachalarmiert wo das Rote Kreuz um Unterstützung für einen schonenden Patiententransport aus einem Mehrparteien Wohnhaus ersuchte. Da es an dieser Stelle nicht möglich war die Teleskopmastbühne TB 23-12 passend zu positionieren, wurde die Patientin gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Apfelberg so schonend wie möglich über das Stiegenhaus gerettet.

Noch während des Einsatzes in Apfelberg schlug noch eine Brandmeldeanlage in der Knitterfelder Innenstadt an. Zu diesem Einsatz wurde auch die Feuerwehr Koblenz mitalarmiert. Zu hohes Dampfaufkommen beim Kochen löste den Melder aus.

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Thema Facebook

Besuchen Sie uns! 

Wir bieten Ihnen in unserem Facebook Auftritt immer wieder einen interessanten Einblick "hinter die Kulissen" der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.

Auch aktuelle Einsatzinformatien können Sie auf unserer Facebook Seite nachlesen.

Wir freuen uns über jedes einzelne "like". 

Wenn Ihnen die Seite gefällt bitte auch mit Sternen bewerten.

Hier kommen Sie zur Seite. 

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Rutschige Kirchengasse

© Karl Schwarz

Der zweite Einsatz am 08.02.2016 gegen 17:15 führte die Kameraden der Stadtfeuerwehr in die Knittelfelder Innenstadt wo es eine Ölspur zu binden gab. Diese stellte sich jedoch viel massiver heraus als in der Alarmierung angegeben und zog sich durch die halbe Innenstadt. Als Verursacher wurde ein PKW Lenker angetroffen, der seine Öl-Ablassschraube an seinem PKW verlor...

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Wohnungsöffnung

Eine Wohnungsöffnung im dritten Obergeschoss wurde am 08.02.2016 Vormittags per Leiterweg und Fenstereinstieg erledigt. Die Mieterin konnte nach einem Sturz gerettet, erstversorgtund dem Roten Kreuz übergeben werden.

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Alarmtext: Öltank rinnt aus!

Foto: © Karl Schwarz

Am 02.02.2016 um 23:59:36 wurden wir von Florian Steiermark zu einem Öleinsatz im Ortsgebiet gerufen. Heizöltank war leck geworden und lies es munter rinnen. Das Heizöl. Die eingesetzte Mannschaft konnten der besorgten Familie aber rasch helfen.

Tags darauf ereilte uns eine kreative "Dankeschön Karte". 

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Person in Lift eingeschlossen.

© Karl Schwarz

Am 02.02.2016 wurde die Stadtfeuerwehr um 6:43 zu einer Türöffnung alarmiert. In der Knittelfelder Innenstadt galt es eine Person aus einem defekten Lift zu retten.

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Wenn die Küche raucht...

Die Alarmierung am 25.01.2016 um 20:24Uhr zu einem Zimmerbrand im Ortsgebiet, entpuppte sich schnell als vergessenes Kochgut am E-Herd. Nach ablöschen der "Gefahrenquelle" und abschalten des Herdes durch den Atemschutztrupp wurde das Haus noch durckbelüftet um gefährliche Gase und den Gestank aus dem Haus zu bringen.

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Pensionistin im Schlaf erstickt

© Karl Schwarz

Einen traurigen Einsatz hatte die Stadtfeuerwehr am 23.01.2016 um 18:30 zu absolvieren. Wir wurden zu einem Brandverdacht im Ortsgebiet alarmiert. Der Brand war in einer Wohnung aber mangels Sauerstoff bereits abgestickt. Bei der ersten Erkundung wurde die Pensionistin aufgefunden. Leider viel zu spät denn das Brandereignis lag laut Polizei schon ein bis zwei Tage zurück.

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Ölalarm

© Karl Schwarz

Zu einem massiveren Ölaustritt kam es am 22.01.2016 gegen 6:00 Uhr auf einem Knitterfelder Betriebsgelände. Nur durch den raschen Einsatz der Stadtfeuerwehr konnte ein Umweltschaden verhindert werden.

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Unfall S36

Am 19.01.2016 um 05:52Uhr wurde die Stadtfeuerwehr zu einem Fahrzeugüberschlag auf die S36 alarmiert. Am Einsatzort stellte sich heraus dass kein Einsatz mehr nötig war.

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Brandmeldeanlagenalarm

Am 18.01.2016 wurde die Stadtfeuerwehr Knittelfeld um 8:48 Uhr zu einem sogenannten "BMA- Alarm" gerufen. Die Brandmeldeanlage im Landesaltenpflegeheim hatte angeschlagen. Nach einer gründlichen Erkundung stellte sich dieser Alarm aber als Fehlalarm heraus. 

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Person in Lift eingeschlossen.

Am 24.08.2015 wurde die Stadtfeuerwehr um 15:38 zu einer Türöffnung alarmiert. In der Knittelfelder Sandgasse galt es eine Person aus einem defekten Lift zu retten.

Wohnungsöffnung

© Karl Schwarz

Das Rote Kreuz ersuchte um Unterstützung da ein Unfall in einer Wohnung befürchtet wurde.

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PKW durchstieß Leitschiene

© Karl Schwarz

16.01.2016 - 04:10:13 Verkehrsunfall am sogenannten Bidmon Kreisverkehr. Ein Lenker kam aus nich bekannter Ursache von der Fahrbahn ab und durchschlug die Leitschiene. Verletzt wurde niemand aber laut Angaben befanden sich mehrere Personen im Fahrzeug, was noch zu einer Suchaktion führte... 

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Baggerunfall mit tödlichem Ausgang

© Karl Schwarz

Zu einem Baggerunfall in Preg wurde die Feuerwehr Knittelfeld am 11.01.2016 - 7:59:00 alarmiert. Für den Baggerfahrer - einem Kameraden aus dem Bezirk Leoben - kam allerdings jede Hilfe zu spät.

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INFO DER FEUERWEHR ZUR RAUCHMELDERÜBERPRÜFUNG

Foto: Hermann Kollinger

Seit Mitte Jänner 2016 kursiert im Internet die Meldung, dass sich Personen fälschlicherweise als Feuerwehrleute ausgeben, um in den Wohnungen die Rauchmelder zu überprüfen. Dabei soll es sich dem Inhalt dieser Nachricht zufolge um Trickbetrüger handeln.

Bislang konnte nicht festgestellt werden, ob es sich bei diesen Nachrichten um wahrheitsgetreue Berichte handelt. Um jedoch möglichen Trittbrettfahrern vorweg einen Riegel vorzuschieben, weist die Feuerwehr auf zwei wesentliche Punkte hin:

1) Die Feuerwehren kontrollieren NICHT, ob Heimrauchmelder vorhanden sind bzw. ob diese funktionieren.
2) Jeder kann den seinen Rauchmelder selbst mit der Selbsttest Taste überprüfen.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

03512- 82777

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Geburtstagsreigen für verdiente Feuerwehrkameraden

Foto: © LM d.V DI Karl Schwarz

Zu einer geselligen Feierstunde lud kürzlich das Kommando der Freiwilligen  Feuerwehr der Stadt Knittelfeld in ein beliebtes Knittelfelder Lokal, um verdienten Feuerwehrkameraden, die im abgelaufenen Jahr einen runden Geburtstag feierten, zu gratulieren und ihre Leistungen zu würdigen. Neben den Jubilaren  und deren Ehefrauen, fanden sich auch  zahlreiche Feuerwehrmitglieder zu dieser Feierstunde ein. Hauptbrandinspektor  Reinhard Pirkwieser würdigte die hervorragenden Leistungen eines jeden Feuerwehrkameraden, die sich seit 18 bis 57 Jahren bereits dem Dienste zum Wohle der Mitmenschen, der Gesellschaft und unserer Heimat zur Verfügung stellen. Die Aufgabengebiete der geehrten Kameraden sind sehr unterschiedlich, jedoch vereint die Berufung,  ehrenamtlich den Dienst „Hilfeleistung am Mitmenschen auszuüben“, diese Menschen zu einer kompakten Einheit. Dieser Abend stellte ein bescheidenes Dankeschön für unzählige Stunden der Ausübung einer freiwilligen, unbezahlten Tätigkeit dar.

Dr. Wolfgang Spadiut:  (60 Jahre)  Bereichs-Veterinärarzt und Gastvortragender an der Landesfeuerwehrschule Lebring.

Brandinspektor des Fachdienstes Walter Leitold:  (60 Jahre) Bereichsbeauftragter für Atemschutz und Bewerbsleiter.

Brandmeister des Fachdienstes Werner Paulin:  (65 Jahre) Gefahrgutbeauftragter der Stadtfeuerwehr Knittelfeld.

Ehren-Löschmeister Helmut Peinhopf:  (65 Jahre) war  Zugskommandant, Ausbildner,  Jugendwart und Bewerter.

Ehren-Hauptlöschmeister Horst Leitgeb:  (75 Jahre) Jahrzehntelanger Gruppenkommandant. Als einer der Ersten der Stadtfeuerwehr nahm er an der Prüfung zum FLA in Gold erfolgreich teil.

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Besonders hohes Brandrisiko in der Silvesternacht!

Der Landesfeuerwehrverband Steiermark informiert -  die Gefahr von Wald-, Wiesen- und Böschungsbränden ist aufgrund der Trockenheit weiterhin extrem groß. Besonders in der Silvesternacht besteht ein hohes Brandrisiko.

Die Großwetterlage „verwöhnte“ weite Teile Österreichs, so auch die Steiermark, über viele Tage hinweg mit mildem und niederschlagsfreiem Wetter. Anstelle von Frost und Schnee „regierte“ vielerorts strahlender Sonnenschein, der die Temperaturen Ende Dezember tagsüber sogar bis in den zweistelligen Plusbereich klettern lies. Aufgrund dieser tagelangen Witterungsbedingungen – und auch in Berücksichtigung der niederschlagsarmen Wochen zuvor – sind Wiesenflächen und Wälder in allen Teilen der Steiermark vollkommen ausgetrocknet.

Im Bewusstsein, dass zu Silvester viele Menschen das neue Jahr mit Böllerkrach und Feuerwerk begrüßen, warnt der Landesfeuerwehrverband – abgesehen von gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Einschränkungen zum Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen bzw. Feuerwerkskörpern - eindringlich vor dem hohen Brandrisiko, das derzeit in der freien Natur besteht und rät vom Abschießen von Feuerwerkskörpern – besonders in der Nähe von Wiesen und Wäldern (z.B. Feiern auf einer Almhütte etc.) – aus Sicherheitsgründen dringend ab. 

Ergänzend wird seitens des Landesfeuerwehrverbandes auch auf bestehende – wie auch jüngst erlassene – Verordnungen von Bezirkshauptmannschaften verwiesen, die zur Hintanhaltung von Waldbränden in Waldgebieten der entsprechenden Verwaltungsbezirke und in deren Gefährdungsbereich (40 m zu Wäldern) brandgefährliche Handlungen wie das Rauchen, das Hantieren mit offenem Feuer, die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen, jegliches Feuerentzünden und das Unterhalten von Feuer für jedermann, einschließlich der im § 40 Abs. 2 Forstgesetz 1975 zum Entzünden oder Unterhalten von Feuer im Walde Befugten, VERBIETEN und Zuwiderhandlungen unter Strafandrohung stellen.

Notruf 122

Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend den Feuerwehr-Notruf 122 wählen und diesen melden. Allenfalls ist anzuraten, in AUSREICHEND sicherer Entfernung zum Brand auf das Eintreffen der Einsatzkräfte zu warten, um diese bei Bedarf einweisen zu können.

Grundsätzliche Tipps zur Gefahrenvermeidung in der Silvesternacht

• Achten Sie auf gesetzliche Bestimmungen/Einschränkungen zur Verwendung von Feuerwerkskörpern (nicht überall darf „gefeuert“ werden!) wie auch auf deren entsprechende Altersfreigaben.

• Kinder auf die Gefahren beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern hinweisen. • Feuerwerkskörper keinesfalls in der Nähe von Öfen, Heizkörpern oder Kleidungsstücken aufbewahren.

• Schließen Sie in der Silvesternacht sämtliche Fenster, Türen, Dachluken etc. Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung. Balkon von brennbaren Gegenständen leerräumen.

• Feuerwerk ausschließlich im Freien mit ausreichendem Abstand zu Menschen, Tieren, Gebäuden und Hecken bzw. Bäumen abbrennen.

• Pyrotechnische Gegenstände keinesfalls in offene Türen und Fenster oder auf Dächer werfen!

• Wunderkerzen von Kindern nur unter Aufsicht und im Freien abbrennen lassen.

• Im Falle, dass Feuerwerkskörper nicht zünden oder versagen, nicht nachkontrollieren oder nachzünden, sondern mit Wasser übergießen, um unkontrolliertes Zünden zu verhindern.

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Brand zerstörte Wohnhaus in der Mitterlobming.

© Zeiler BFVKF

Am 23.12.2015, um 23.07 Uhr, bemerkte ein Bewohner eines Wohnhauses in Mitterlobming,dass im Bereich des westlich an das Wohnhaus angebauten Holzbalkons ein Brand  ausgebrochen war. Ein anfänglicher Löschversuch mittels Feuerlöscher durch den Bewohner verlief ergebnislos. In weiterer Folge griff der Brand vom Balkon aus auf die Holzverschalung an der Fassade über. Von dort aus griff der Brand auf den Dachstuhl und Teile des Wohnbereichs über. Das Wohnhaus wurde durch den Brand stark beschädigt und ist unbewohnbar . Der Brand wurde von den Feuerwehren Knittelfeld - mit Tanklöschfahrzeug 4000, Teleskopmastbühne 23-12 und Wechselladefahrzeug- Kran - , Großlobming, Kleinlobming, Rachau, Preg, St. Margarethen, St. Lorenzen und Apfelberg gelöscht - Brand Aus wurde gegen 02:30 Uhr gegeben, Brandwache wurde von der örtlich zuständigen FF Kleinlobming gestellt. Menschen oder Tiere kamen beim Vorfall nicht zu Schaden. Die Brandursache ist derzeit noch ungekärt.

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PKW prallte gegen Säule

©LM d.V. Karl Schwarz
©LM d.V. Karl Schwarz

Am 28. Oktober prallte ein vollbesetzter PKW gegen 6.00 Uhr Früh gegen eine Säule.

Auf der S36 prallte im Bereich der Raststation ein Pkw aus nicht näher bekannten Gründen gegen eine Säule des Flugdaches. Zwei zufällig anwesende Feuerwehrkameraden aus Knittelfeld und der Rachau leisteten den Verletzten sofort erste Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes und der Feuerwehr Knittelfeld. Zum Beifahrer wurde mit dem hydraulischen Rettungsgerät ein Zugang geschaffen und so schonend aus dem Wrack befreit. Nach den Ölbinde- und Aufräumarbeiten konnten die eingesetzten Florians wieder ins Rüsthaus einrücken.

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24 Stunden im Einsatz. Früh übt sich.

Fotos: LM d.V. Karl Schwarz

Die Jugendfeuerwehr der Stadt Knittelfeld hatte eine einsatzintensive Nacht.

Von technischen Einsätzen über Brandeinsätzen sowie Schulungen, war ein dichtes Programm für die jungen Kameraden von Löschmeister Christian Illmaier, Löschmeister Thomas Leitner, Brandmeister Alexander Biela und Hauptfeuerwehrmann Roland Leitold gestaltet worden.

Beim sogenannten „Berufsfeuerwehrtag“ wird der 24 Stunden Alltag im Leben eines Berufsfeuerwehrmannes simuliert. Nach einem Antreten und der Befehlsausgabe wurden die Räumlichkeiten zu Schlafquatieren umgebaut und mit der samstäglichen Sirenenprobe ging‘s los in eine „heiße“ 24 Stunden Schicht. Nach einer Funkschulung und Sanitätsschulung stand auch schon der erste Einsatz an. Bei einem Wirtschaftsgebäudebrand in Großlobming kamen insgesamt rund 80 Jugendfeuerwehrkameraden aus acht Feuerwehren bei einer gemeinsamen Übung zum Einsatz. Nach einer großzügigen Stärkung bei der Feuerwehr Großlobming ging‘s zurück ins Rüsthaus Knittelfeld um die Geräte zu versorgen. Spiel und Spaß wurden um 21.10 Uhr durch einen Holzstapelbrand abrupt unterbrochen. Bei diesem Einsatz galt es nicht nur den Brand zu löschen, sondern auch die Bäume vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Brand aus! Alles toll erledigt. Nachtruhe. Auch diese wurde wieder durch einen Brandeinsatz unterbrochen. „Starke Rauchentwicklung beim Stadion“ lautete die Alarmierung. Diese wurde durch einen brennenden Müllcontainer verursacht der abermals rasch gelöscht war. Nach dem Einrücken legten sich die Jugend schon leicht gezeichnet von den Strapazen wieder zu Bett, Feldbett oder Schlafsack. Ein wahres Horrorszenario riss die Jugendfeuerwehr bei Sonnenaufgang aus den Träumen. „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“. Jedem stand nicht nur der Schlaf, sondern auch der Schrecken vor dem Ungewissen ins Gesicht geschrieben. Ein Lenker war in seinem PKW im Bereich der Beine eingeklemmt und das Auto so stark deformiert dass nur mehr mit schweren Gerät eine Rettung möglich war. Sehr respektvoll und unter ständiger Hilfe der Betreuer wurde die Fahrertüre mit dem hyrdaulischem Spreizer entfernt und die A-Säule herausgeschnitten um eine schonende Patientenrettung zu ermöglichen. Neben dem mehrfachen Brandschutz musste auch ein weiteres Fahrzeug gegen Kippen gesichert werden. Bei diesem Einsatz konnten wir auch auf die professionelle Arbeit des Roten Kreuz Knittelfeld zurückgreifen und so konnte das Unfallopfer bestes erstversorgt und so schonend wie möglich aus seiner misslichen Lage gerettet werden. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Rüsthaus konnte der Ortsjugendbeauftragte Löschmeister Christian Illmaier auf eine erfolgreiche und unfallfreie Übung zurückblicken. Er bedankte sich bei allen Betreuern für den reibungslosen Ablauf. Ein herzlicher Dank ging auch an „Tinas Vitalsäfte“ die uns bei dieser Übung zuckerfreie und köstliche Säfte sponserte.

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Person in Lift eingeschlossen.

Sujet © Karl Schwarz

Am 24.08.2015 wurde die Stadtfeuerwehr um 15:38 zu einer Türöffnung alarmiert. In der Knittelfelder Sandgasse galt es eine Person aus einem defekten Lift zu retten.

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Ölspur durchs Ortsgebiet

© LM Karl Schwarz

Am Samstagvormittag wurde die Stadtfeuerwehr Knittelfeld gegen 11.00 Uhr wegen einer Ölspur alarmiert. Diese zog sich Quer durch die sogenannte Neustadt von Knittelfeld. Ursache war ein technischer Defekt an einem PKW. Die Lenkerin bemerkte dies während ihres Einkaufs und alarmierte die Einsatzkräfte die mit 15 Mann und drei Fahrzeuge, darunter dem Gefahrenstoffefahrzeug, ausrückten. Nach knapp zwei Stunden war der schweisstreibende Einsatz bei herrlichstem Sonnenschein beendet.

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Brandmeldeanlagenalarm

Sujet © Karl Schwarz

Am 21.08.2015 wurde die Stadtfeuerwehr Knittelfeld um 12.30 Uhr zu einem sogenannten "BMA- Alarm" gerufen. Die Brandmeldeanlage im Landesaltenpflegeheim hatte angeschlagen. Nach einer gründlichen Erkundung stellte sich dieser Alarm aber als Fehlalarm heraus. 

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Fahrzeugbrand S 36

Sujet © Karl Schwarz

Am Donnerstag kam es um 14.30 zu einem Fahrzeugbrand auf der S 36. Der Fahrzeuglenker reagierte geistesgegenwärtig und fuhr mit seinem PKW von der Schnellstraße ab und blieb in einer Pannenbucht auf der Abfahrt stehen. Die eingesetzten Kräfte sicherten das Fahrzeug gegen ein weiterwollen und löschten den Brand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Person in Lift eingeschlossen.

Sujet © Karl Schwarz

Am 19.08.2015 wurde die Stadtfeuerwehr um 8:57 zu einer Türöffnung alarmiert. In der Knittelfelder Schmidtstrasse galt es eine Person aus einem defekten Lift zu retten.

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Öl floss in Kanal.

© OFM Florian Stabauer

Anstatt den Feiertag geniesen zu können wurden die ehrenamtlichen Helfer der Stadtfeuerwehr Knittelfeld zu einem Öleinsatz im Stadtgebiet alarmiert. 

Um 7:30 Uhr alarmierte die Leitstelle Florian Steiermark das Gefahrenstoffe Fahrzeug der Feuerwehr Knittelfeld. 

Bei einem PKW trat Öl aus dem Motorraum aus und drang in die Oberflächenentwässerung ein.

Die eingesetzten Kräfte konnten das austretende Öl binden und den Entwässerungsschacht rechtzeitig reinigen bevor ein weiterer Schaden für die Umwelt entstand.

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Ölbindearbeiten in Spielberg

© Karl Schwarz

Aus nicht bekannter Ursache trat bei einem LKW eine große Menge Diesel aus. Die FF Spielberg alarmierte das GSF Knittelfeld zur Unterstützung nach. Der ausgetretene Treibstoff könnte gebunden werden und wurde anschließend fachgerecht entsorgt.

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Verkehrsunfall in Kobenz

© FF Kobenz
© FF Kobenz

Die Feuerwehren Knittelfeld und Kobenz wurden um 21.45 Uhr zu diesem Verkehrsunfall alarmiert. Bei deren Ankunft hatte sich der unverletzte Lenker bereits selbstständig aus dem havarierten Fahrzeug befreit und wurde von einem Feuerwehrsanitäter betreut. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, bauten einen Brandschutz auf und während der Bergung des Pkw wurde die Landesstraße kurzfristig gesperrt. Das Fahrzeug konnte mittels Muskelkraft der Feuerwehrmänner auf die Räder gestellt werden und wurde anschließend auf einem Abschleppwagen gezogen. Zum Abschluss reinigten die Einsatzkräfte die Fahrbahn bevor gegen 22.50 Uhr die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

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Personen aus Lift gerettet

Sujet © Karl Schwarz

Am 30.07.2015 wurde die Stadtfeuerwehr um 8:15 zu einer Türöffnung in die Innenstadt alarmiert. In der Knittelfelder Herrengasse galt es zwei Personen aus einem defekten Lift zu retten.

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Verkehrsunfall auf der S 36

© LM Karl Schwarz

In der Mittagszeit des 28.07.2015 touchierte am Dienstag ein PKW mit Anhänger die Betonleinwand auf der Murtalschnellstrasse.

Glück im Unglück hatte ein PKW Lenker als er mit seinem Kombi mitsamt Anhänger gegen die Betonleitwand auf der S 36 bei Knittelfeld schleuderte.Das Fahrzeug kam in einer Kurve auf der Überholspur zum Stillstand und der rund 1500 kg schwere Anhänger kippte dabei um.Die Feuerwehr Knittelfeld sicherte die Unfallstelle ab, baute den mehrfachen Brandschutz auf und band die auslaufenden des Motors am Anhänger.Mit dem Kran des Wechsellade Fahrzeuges wurde der Hänger wieder auf seine Räder gestellt.Der Lenker kam dabei mit dem Schrecken davon.

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Brandmeldeanlagenalarm

Sujet © Karl Schwarz

Am 23.07.2015 wurde die Stadtfeuerwehr zu eine sogenannten "BMA- Alarm" gerufen. Die Brandmeldeanlage im Landesaltenpflegeheim hatte angeschlagen. Nach einer gründlichen Erkundung stellte sich dieser Alarm aber als Fehlalarm heraus. 

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Verkehrsunfall im Knittelfelder Stadtgebiet

© LM Karl Schwarz

Aus unbekannter Ursache prallten Nachmittag des 22.07.2015 in der Wienerstrasse zwei PKW zusammen.Die Stadtfeuerwehr Knittelfeld sicherte die Unfallstelle ab, baute den Brandschutz auf, band die ausgelaufenen Betriebsmittel und entsorgte die fachgerecht. Nach der Aufnahme durch die Exekutive wurden die beiden Unfallfahrzeuge noch mit Muskelkraft in eine Seitengasse geschoben und die stark frequentierte Landesstrasse wieder frei gemacht. 

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Menschenrettung

Am 21.07.2015 wurde die Stadtfeuerwehr gegen 10:00 Uhr zu einer Menschenrettung in das Knitterfelder Industriegebiet alarmiert. Unser Einsatz war aber nicht mehr notwendig da der Verletzte bereits aus seiner misslichen Lage gerettet war.

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Wirtschaftsgebäude in Flammen

BFVKF

Nur kurz nach dem Ende der Unwettereinsatzserie wurde die Stadtfeuerwehr zu einem am 20.07.2015 gegen 2:30 Uhr zu einem Wirtschaftsgeäudebrand nach Mitternacht in der Gemeinde St. Margarethen alarmiert. Hier galt es zur Rettung der in Stall eingeschlossenen Tiere, Teile des eingestürzten Dachstuhls mittels Kran zu entfernen um sie die Tierrettung durchführen zu können.

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Unterführung überflutet

Sujet © Karl Schwarz

Nahezu ein Einsatzklassiker ist bei Starkregen die Überflutung der Eisenbahnunterführung in der Stubalpenstrasse. Am 19.07.2015 um 4:55 Uhr ging der Alarm über eine erneute Überflutung mit einem Fahrzeug darin ein. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung konnte aber Entwarnung gegeben werden, da kein Fahrzeug von den Wassermassen eingeschlossen war. Die Strasse wurde bis zum Eintreffen des Gemeinde Bereitschaftsdienstes gesperrt.

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Unwetter fegten über das Stadtgebiet

BFVKF

Auch das Stadtgebiet von Knittelfeld blieb am 17.07.2015 nicht vom Unwetter verschont. Zahlreiche Strassen wurden durch umgestürzte Bäume verlegt, Dächer beschädigt und Autos darunter begraben. In Großlobming ein ähnliches Bild. Hier wurde der Kran des Wechselladefahrzeug ebenso für die Entfernung von umgestürzten Bäumen benötigt.

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Keller unter Wasser

© LM Karl Schwarz

Zu einem massiven Wassereintritt in einen Keller wurde die Stadtfeuerwehr am 17.07.2015 gegen 17:00 Uhr alarmiert. Nach einem Bruch der Hausanschluss- Anbohrschelle an einer Hauptwasserleitung, wurde der gesamte Keller gut einen Meter hoch überflutet. Die Feuerwehr unterstützte das alarmierte Wasserwerk und pumpte das Wasser aus dem Keller ab.

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Transporter kippte um

BFVKF Zeiler
BFVKF Zeiler
BFVKF Zeiler
FF Kobenz

Knapp 24 Stunden später folgte schon der nächste Einsatz für das WLFA K. Die Feuerwehren der Stadt Knittelfeld und Kobenz wurden von der Landesleitzentrale "Florian Steiermark" zu einem Einsatz nach Forst alarmiert und nach Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Kobenz bauten die Kameraden einen Brandschutz auf und richteten im Einvernehmen mit der Polizei eine Umleitung ein. Der Fahrer des Transporters erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und konnte sich schon vor Eintreffen der Einsatzkräfte selbständig aus dem Fahrzeug befreien.
Nach Eintreffen des Wechselladefahrzeuges der FF Knittelfeld wurde das Unfallfahrzeug mit dem Kran auf die Räder gestellt und anschließend zu einer Ausweiche gezogen, wo das Fahrzeug gesichert abgestellt werden konnte. Abschließend mussten die Feuerwehrleute mit Ölbindemittel die ausgetretenen Öle und Betriebsmittel binden und die Unfallstelle reinigen bevor gegen die Umleitung aufgehoben werden konnte.

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PKW drohte abzustürzen.

© LM Karl Schwarz

Am Samstag dem 11. Juli kam ein PKW Lenker mit seinem Fahrzeug teilweise von einer unbefestigten Forststrasse ab und blieb dabei so unglücklich hängen dass der nagelneue PKW in dem Wald zu stürzen drohte. Die FF St. Peter ob Judenburg sicherte das Fahrzeug gegen ein weiteres abrutschen und alarmierte das Wechselladefahrzeug - Kran Knittelfeld. Im unwegsamen Gelände im Möschitzgraben wurde das Fahrzeug aus seiner misslichen Lage per Kran befreit, auf dem Forstweg sicher abgestellt und seinem überglücklichen Besitzer unbeschadet übergeben. Dieser konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen.

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Verkehrsunfall in Großlobming

BFVKF Zeiler

Zu einem Verkehrsunfall kam es am 09. Juli gegen 05:50 Uhr in der Gemeinde Großlobming. Aus nicht weiter bekannter Ursache kam ein Lenker mit seinem PKW von der Landesstrasse ab und schlitterte in den Straßengraben.  Nachdem Aufbau des Brandschutzes und dem Absperren des Landesstraße durch die FF Großlobming wurde der PKW mittels Wechselladefahrzeug der Stadtfeuerwehr Knittelfeld wieder auf die Straße gehoben. Nach einer Stunde konnten die 21 eingesetzten Feuerwehrmänner aus  einrücken.

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Feuerwehrjugend zeigte bei Bewerb ganz groß auf.

Fotos: © LM Karl Schwarz

Am Samstag, dem 4. Juli 2015 fanden in St. Stefan ob Leoben der Jugendleistungsbewerb und das Jugendbewerbsspiel der Bereichsfeuerwehrverbände Leoben, Knittelfeld, Judenburg und Murau statt.

Über 300 Burschen und Mädchen kämpften bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Hindernisstrecke und beim Staffellauf am Sportplatz St. Stefan ob Leoben um die begehrten Urkunden, Abzeichen und Pokale.

Neben Spiel, Sport und Spaß im dafür bestens geeigneten Murwaldareal in St. Stefan ob Leoben standen an diesem Tag bei den Jugendlichen der vier Feuerwehrbereiche und Gästegruppen vor allem der Jugendleistungsbewerb und das Jugendbewerbsspiel in Silber und Bronze im Vordergrund.

Bei all diesem Bewerben lernen die Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren bereits, unter Zeitdruck die richtigen Handgriffe für den späteren Löscheinsatz als Feuerwehrmänner/frauen zu tätigen sowie das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe.

Nach wochenlanger Vorbereitungszeit waren Wassergraben, Kriechtunnel, das Verlegen einer C-Schlauchleitung ohne einen Drall, Kenntnis der Gerätschaften, Knotenkunde sowie ein Staffellauf für die meisten Teilnehmer kein Problem.

Die Feuerwehrjugend der Stadtfeuerwehr zeigte auch bei diesem Leistungsbewerb wieder ganz groß auf. Nach den intensiven Übungen durch den Jugendbeauftragten Löschmeister Christian Illmaier sowie Löschmeister Thomas Leitner und Hauptfeuerwehrmann Roland Leitold konnte ein sehenswertes Ergebnis errungen werden.


Ergebnisse Bereich Knittelfeld:

Leistungsbewerb:

Bronze: 1. Feistritz-Rachau-Seckau-St. Lorenzen-St. Margarethen, 2. Großlobming, 3. Stadt Knittelfeld. 


Silber: 1. Stadt Knittelfeld, 2. Feistritz-Rachau-Seckau-St. Lorenzen-St. Margarethen, 3. Großlobming. 


Bewerbsspiel:

Bronze: 1. Großlobming3, 2. Großlobming1, 3. Stadt Knittelfeld. 


Silber:1. Apfelberg, 2. Stadt Knittelfeld.

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„Gebt den Kindern das Kommando"

© LM Karl Schwarz

Frei nach dem Herbert Grönemeyer Hit „Kinder an die Macht“ übernahmen die Kinder der Knittelfelder Kindergärten kürzlich die Stadtfeuerwehr Knittelfeld.

Der Kommandant HBI Reinhard Pirkwieser und sein Stellvertreter OBI Arnold Schlick übergaben quasi das Rüsthaus und so konnten die Kinder alles ausführlich unter die Lupe nehmen. Mit den Kameraden LM Leopold Grünling und LM Otwin Lachowitz wurden die Einsatzuniformen anprobiert und die Fahrzeuge genauestens erkundet.

Mit OFM Lukas Sitter und OFM Daniel Schmied wurde es zum Abschluß noch richtig ernst denn da durfte jedes Kind mit einen Strahlrohr einen simulierten Brand bekämpfen. Die Kinder hatten auch ein Geschenk für die Feuerwehr parat: Ein sehr schön gezeichnetes Portrait der Feuerwehr. 

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PKW stürzte auf der Gaberl Bundesstrasse in den Wald

Fotos © Thomas Zeiler

Dienstag dem 9. Juni 2015, 16:30 Uhr 

Einsatzbefehl "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der B 77" 

Aus nicht näher bekannter Ursache verlor ein PKW Lenker auf der Gaberl Bundesstraße kurz unterhalb der Passhöhe die Kontrolle über sein Fahrzeug und schlitterte mit seinem PKW rund 20 Meter einen Abhang hinunter, überschlug sich und kam seitlich auf der Fahrerseite in steilen Gelände zum liegen. Nachdem Eintreffen der Feuerwehren Knittelfeld, Kleinlobming und Salla stellte sich heraus, dass der Fahrer bereits von  Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Die FF Knittelfeld baute den Brandschutz auf und sicherte das Fahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen. Mit vereinter Muskelkraft wurde der PKW wieder auf die Räder gestellt, die Batterie abgeklemmt, mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges Knittelfeld den Abhang hinaufgezogen und mittels Wechselladefahrzeug- Kran Knittelfeld wieder auf die Straße gehoben. Während der Aufräumungs- und Bergearbeiten musste die B77 für rund 20 Minuten für den Verkehr gesperrt werden. 

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Bezirksübergreifende Gefahrengutübung am Bahnhof Knittelfeld

Fotos: LM Karl Schwarz/ FF Knittelfeld

Am 29. und 30. Mai 2015 wurde am Bahnhof Knittelfeld eine Bezirksübergreifende Gefahrengutübung abgehalten. Hintergrund ist die Tatsache, dass bei einem eventuellen Gefahrguteinsatz bei den ÖBB die Feuerwehren der Bezirke Murtal und Leoben zusammenarbeiten müssen. 

Der Knittelfelder Feuerwehrkommandant Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser organisierte daraufhin den Übungskesselwagen und den neuen Schulungskesselwagen der ÖBB bzw. der Rail Cargo Austria. Außer in Österreich und in Deutschland gibt es eine solche Übungsmöglichkeit bis dato noch nicht.

Am Freitag wurden die über 50 Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehren Knittelfeld, Fohnsdorf, Pöls Ort, und Leoben Göss zuerst vom Gefahrgutbeauftragten der Rail Cargo Austria Ing. Gunter Sauseng und vom regionalen Sicherheitsbeauftragten Gerhard Hafner über das allgemeine Vorgehen bei Einsätzen im Gleisbereich informiert und anschließend wurde der Schulungskesselwagen mit den verschiedenen Anschlüssen detailliert erklärt. Auch der Judenburger Bereichskommandant Stellvertreter Brandrat Armin Eder war bei der Übung im Einsatz. Die Rail Cargo Austria befördert im Jahr über 10 Millionen Tonnen Gefahrgut österreichweit.

Bei der praktischen Übung am Samstag galt es mehrere Leckagen beim Kesselwagen, bei denen Gefahrgut austrat, abzudichten. Angenommen wurde der Stoff mit der Gefahrennummer 30 und der UN Nummer 1203, (Benzin).

Dazu waren gleichzeitig drei Vollkörperschutztrupps im Einsatz. Die Einsatzleitung übernahm HBI Reinhard Pirkwieser von der Feuerwehr Knittelfeld. Um einen weiteren Austritt der Flüssigkeit zu verhindern, wurden Auffangwannen unter den Rissen aufgestellt, damit der Stoff aufgefangen werden konnte. Anschließend wurden die Lecks mit Hilfe von Keilen abgedichtet. Als Brandschutz wurde eine Löschleitung vom Tanklöschfahrzeug Knittelfeld zum Gefahrenbereich gelegt. Während die Vollkörperschutztrupps am Kesselwagen arbeiteten, wurde die Deko-Straße bereits aufgebaut. Nach dem Einsatz wurden die CSA-Träger in der Deko-Straße unter Schutzstufe II wieder gereinigt.

Bei der anschließenden Besprechung zeigten sich alle sehr zufrieden über den Verlauf und sprachen nochmals die Wichtigkeit solcher Übungen aus.

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Massiver Rohrbruch

© Feuerwehr Knittelfeld
© Feuerwehr Knittelfeld
© Feuerwehr Knittelfeld

Am Montag dem 18. Mai 2015 musste die Stadtfeuerwehr zu einem Rohbruch in die Krebsengasse ausrücken. Eine Hauptwasserleitung war geborsten und unterspülte die Fahrbahn. Die austretenden Wassermassen bedrohten die unmittelbar benachbarte Siedlung. Nach der sofortigen Verständigung des Wasserwerks- Bereitschaftsdienstes sicherten die Kameraden der Stadtfeuerwehr die Einsatzstelle ab und angrenzende Keller mit Sandsäcken um ein Eindringen des Wassers in die Keller zu verhindern. Nach nur wenigen Minuten war auch schon der Bereitschaftsdienst vor Ort, konnte die defekte Hauptleitung lokalisieren und abdrehen. Die Arbeiten zur Behebung des Schadens wurden seitens des Wasserwerkes der Stadtgemeinde Knittelfeld sofort aufgenommen.

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Üben für den Ernstfall. Löschgruppenübung

© Feuerwehr Knittelfeld
© Feuerwehr Knittelfeld
© Feuerwehr Knittelfeld
© Feuerwehr Knittelfeld
© Feuerwehr Knittelfeld

Am Montag dem 11. Mai 2015 begann der diesjährige Sommerübungsblock der Stadtfeuerwehr. Dieser wurde komplett neu gegliedert in Löschgruppen-, Zugs-, und Allgemeinübungen. Die dabei vorgegebenen Themen sind breit gestreut und decken den Branddienst, die technischen Gebiete sowie die Spezialgebiete wie Schadstoffe oder Bergetätigkeiten der Stadtfeuerwehr ab. Mit der Löschgruppe von OBI Arnold Schlick und OBM Karl Gruber stand das Strahlrohrtraining der verschiedenen eingesetzten Strahlrohre sowie die korrekte Bedienung der Tragkraftspritze Rosenbauer Fox (Pumpe) am Programm der ersten Löschtruppenübung am 18. Mai 2015. Angesaugt wurde dabei am Stadtbach (Werkskanal) und die verschiedensten Szenarien dabei beübt.  

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ACDC: Erhöhte Einsatzbereitschaft für die Stadtfeuerwehr Knittelfeld

© Karl Schwarz

Mit zwei Fahrzeugen und acht Mann trägt auch die Stadtfeuerwehr Knittelfeld neben vielen weiteren eingesetzten Kräften zur Sicherheit der ACDC Konzertbesucher bei. Da dabei mit einer massiven Verkehrsbelastung zu rechnen ist wurde nach einem ausgefeilten Sicherheitskonzept des Bereichskommandos, eine erhöhte Alarmbereitschaft für die Stadtfeuerwehr angeordnet. Zur Erhaltung der Sicherheit für die Bevölkerung von Knittelfeld steht eine eingeteilte Mannschaft während der gesamten Konzertdauer sowie dem An- und Abreisestrom der erwarteten 105.000 Besucher im Rüsthaus Knittelfeld einsatzbereit adjustiert auf Abruf um im Alarmfall schnellstmöglich Helfen zu können.

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Kilometerlange Ölspur durch Knittelfeld

Aus unbekannter Ursache trat an einem PKW Diesel Treibstoff in großer Menge aus. Auch hier war es ein aufmerksamer Passant der den Fahrer darauf aufmerksam machte, dieser setzte seine Fahrt aber unbeirrt fort und bescherte den Feuerwehren Stadt Knittelfeld, Spielberg und Aichdorf einen arbeitsreichen Nachmittag.  Insgesamt wurden dabei rund 220 kg Ölbindemittel aufgebracht, eingerieben, zusammengekehrt und fachgerecht entsorgt…

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Küchenbrand verhindert

Nur durch den überaus raschen Einsatz der Stadtfeuerwehr konnte ein Küchenbrand im Stadtgebiet verhindert werden. Am vergangenen Sonntag stellte ein Wohnungsmieter eine Pfanne mit unbekannten Inhalt auf einen E- Herd und nahm diesen in Betrieb. Danach dürfte dieser dien Wohnung kurz verlassen haben. Aufmerksame Nachbarn vernahmen den beißenden Geruch der aus der Wohnung austrat und verständigten die Feuerwehr gegen 18.45. Mit schweren Atemschutz und wahrlich in letzter Sekunde konnte ein Brand verhindert werden. Mittels Hochdruckbelüfter wurde das Mehrparteien Wohnhaus vom Rauch befreit. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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Florianimesse und Fahrzeugsegnung

© Thomas Zeiller/BFVKF

Zu Ehren ihres Schutzpatrons feierten die Freiwilligen Feuerwehren Knittelfeld, Apfelberg und Betriebsfeuerwehr ÖBB im Beisein der Ehrengäste, darunter Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl und  Bürgermeister DI (FH) Gerald Schmid am 3. Mai ihre alljährliche Florianifeier in der Stadtpfarrkirche Knittelfeld. Nach dem Treffen vor dem Rüsthaus der Stadtfeuerwehr ging es im Schritt, begleitet durch Stadtmusikkapelle, zur Stadtpfarrkirche.

Nach den Ansprachen vom Kommandant der Feuerwehr Knittelfeld, Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser und dem ÖBB Betriebsfeuerwehrkommandanten Hauptbrandinspektor Alexander Güttl wurde im Zuge der Florianimesse die Segnung der neuen Feuerwehrhelme der Feuerwehr Knittelfeld und des neuen HLF 3 (Hilfeleistungsfahrzeug) der Betreibsfeuerwehr ÖBB durch Diakon Mag. Johann Glück vorgenommen und dessen Bestimmung übergeben. Mit vollem Stolz konnte Hauptbrandinspektor Güttel das frisch gesegnete Fahrzeug in Empfang nehmen und betonte in einer Lautatio, dass dieses hochmoderne Fahrzeug einen erheblichen Teil für die Sicherheit des Technischen Service Werkes in Knittelfeld beitragen wird. 

Ausgestattet mit einem 2000 Liter Löschwassertank mit 200 Liter Schaummittel kann der erste Löschangriff umgehend erfolgen. Drei Atemschutzgeräte ermöglichen die atemluftunabhängige Vorgehensweise, etwa bei Verrauchung oder anderen gefährlichen Atemgiften.
Für technische Einsätze stehen hydraulischer Rettungssatz samt Stromerzeuger,
Hebekissen, Türöffnungsset, Unterwasserpumpen sowie zahlreiche weitere
Ausrüstung zur Verfügung. Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle verfügt das Fahrzeug
über einen Lichtmast sowie eine Umfeldbeleuchtung - beides in stromsparender
LED-Technologie.

Die Kameraden und deren eifrigen Gattinnen luden im Anschluss zu einer Agape vor der Kirche. Der Bogen spannte sich dabei von pikanten Köstlichkeiten bis zur süßen Kuchenverführung und von erlesenen Weinen bis hin zu köstlichen Vitalsäften.

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Brand in einer Schrottsortieranlage.

© Karl Schwarz

Montagnacht gegen 2.00 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Anrainer die
Feuerwehr Landesleitstelle über eine starke Rauchentwicklung im Bereich
eines Schrottunternehmens in Knittelfeld. Die eingesetzte Feuerwehr der
Stadt Knittelfeld konnte nur durch den raschen Einsatz einen Metallgroßbrand
verhindern. Mit schwerem Atemschutz und einem firmeneigenen Bagger gelang es
bis zu den verborgensten Glutnestern vorzudringen. Mit der Wärmebildkamera
konnten weitere Glutnester ausgemacht und abgelöscht werden. Die
Brandursache ist unbekannt. 

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Menschenrettung

Foto: Zeiler/BFVKF

Mit dem Alarmstichwort "Menschenrettung" wurden 39 Feuerwehrmänner aus Kobenz und Knittelfeld am 12. Juni gegen 05:15 Uhr aus dem Schlaf gerissen. Aus nicht weiter bekannter Ursache stürzte ein Mann in das etwa zwei Meter tiefe Bachbett des "Krebsenbaches" im Gemeindegebiet von Kobenz. Um mit der Menschenrettung beginnen zu können, musste von den beiden Feuerwehren zuerst ein Leiterweg hergestellt werden damit die verunfallte Person so schnell und schonend wie möglich aus dem kühlen Nass gerettet werden konnte schildert Einsatzleiter Brandmeister Gerhard Mayer.  Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz wurde die verunfallte Person mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH nach Judenburg eingeliefert.

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Wohnungsbrand mit vermisster Person endete glimpflich

Foto: Zeiler/BFVKF

Am 10. Mai 2015 ging gegen 20.00 Uhr ein Notruf bei den Disponenten der Landesleitzentrale "Florian Steiermark" für die Feuerwehr Stadt Knittelfeld ein. Bei diesem Brandeinsatz musste die Feuerwehr Knittelfeld zu einem Wohnungsbrand ins Stadtgebiet ausrücken. Ein Atemschutztrupp drang in die völlig verrauchte Wohnung ein und konnte schnell Entwarnung geben. "Keine Person in der Wohnung!"   "Die 25 eingesetzten Mann konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen" so Einsatzleiter Brandmeister Gernot Ganser. Verletzt wurde niemand. 

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Fotos:© BFVKF Zeiler

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus der Wohnung im zweiten Stock so Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser. Da schon während der Anfahrt zum Einsatzort sich Feuerwehrmänner mit dem schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, konnte binnen weniger Augenblicke nach dem Eintreffen am Einsatzort bereits der erste Atemschutztrupp in den zweiten Stock vordringen und mit der Brandbekämpfung beginnen. Während der Brandbekämpfung konnte ein Bewohner von einem Atemschutztrupp mittels Fluchthaube aus dem stark verrauchten Gebäude gerettet werden. Um den toxischen Rauch so schnell als möglich aus dem Gebäude zu bekommen wurde zusätzlich das gesamte Gebäude hochdruckbelüftet so Hauptbrandinspektor Pirkwieser weiter. Durch die rasche Evakuierung des Wohnhauses hatten einige Bewohner keine Zeit mehr sich wärmende Kleidung anzuziehen. Um keinen gesundheitlichen Schaden durch die Kälte zu verursachen, wurden diese als Ersatzmaßnahme in den vorgeheizten Einsatzfahrzeugen untergebracht.  Verletzt würde bei diesem Wohnungsbrand zum Glück niemand. 

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22.900 ehrenamtliche Stunden für den Nächsten

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld zog eine beeindruckende Bilanz über das abgelaufene Einsatzjahr. 308 Einsätze, 1135 Tätigkeiten, 75 Übungen und 7 Bewerbe ergaben in Summe 22.900 Stunden an Freizeit die in wertvolle Zeit, ehrenamtlich für den Nächsten umgewandelt wurde.

Die Ehrengäste zollten diese Eckdaten mit großem Beifall, wie etwa Feuerwehr Kurat Pfarrer Mag. Rudolf Rappel, Regierungskommisär DI Gerald Schmid, Landesrettungsrat Richard Pirzl, Oberrettungsrat Ing. Markus Schöck, Chefinspektor Mathias Schlacher, Brandrat Harald Pöchtrager, Abschnittsbrandinspektor Edmund Plöbst, Hauptbrandinspektor Ing. Thomas Mauric, Hauptbrandinspektor Alexander Güttl, Bereichsveterinär Dr. Wolfgang Spadiut und Regierungs Rat Wilhelm Fischer.

Der Kommandant Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser blickte auf ein sehr bewegtes Jahr zurück. Neben der Überflutung der Molkerei, den Bereitschaftsdiensten am Red Bull Ring oder belastenden Verkehrsunfällen konnten alle Einsätze positiv und unfallfrei abgearbeitet werden. Die Umstellung auf Digitalfunk und die Neuanschaffung der Einsatzhelme waren 2014 aber auch ein großes Thema.

„Es ist keine Selbstverständlichkeit dass die Kameraden der Stadtfeuerwehr Knittelfeld Tag und Nacht, bei jedem Wind und Wetter für ihre Mitmenschen da sind wenn diese Hilfe benötigen“ so Regierungskommisär DI Gerald Schmid.

Mit den Probefeuerwehrmännern Andre Fechter, Lucas Leitner und Jennifer Wieser konnten nach Ablegung der Gelobungsformel wieder der bestens ausgebildete Kameraden in den Aktivstand befördert werden.

Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert: Lukas Dangl, Likas Kiegerll, Danny Lee Makara, Werner Ritzmaier und Folrian Stabauer.

Zu Hauptfeuerwehrmann. Mario Hengler und Martin Pirkwieser.

Zum Löschmeister wurde Michael Huber befördert und Petra Pirkwieser zum Hauptlöschmeister der Verwaltung.

Karl Gruber wurde zum Oberbrandmeister des Fachdienstes befördert.

Dienstaltersstreifen für fünf Jahre Feuerwehrzugehörigkeit bekamen Lukas Dangl, Karl Schwarz, Florian Stabauer und Jennifer Wieser. Der Feuerwehrarzt Dr. Anton Prietl wurde für 25 Jahre ausgezeichnet, Brandinspektor Franz Zandler zu 35 Jahren, Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser zu 40 Jahren und Hauptbrandmeister Josef Hollik zu 50 Jahren.

Übergabe der Leistungsabzeichen, Jugend: 

Bewerbsspiel in Bronze:   JFM Angelo TSCHREPPL, JFM Anna KIEGERLL, JFM Elisa FINK, JFM Niklas PERCHTHALER

Bewerbsspiel in Silber: JFM Kai KIEGERL

Jugendleistungsabzeichen in Bronze: JFM Laura WALCHHOFER

Jugendleistungsabzeichen in Silber: FM Andre FECHTER

Weiter wurden Löschmeister Christian illmaier und Löschmeister Christian Pregetter das Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Gold („steirische Feuerwehrmatura“) übergeben. 

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PKW schlitterte 300 Meter über eine Böschung und stürzte in einen Bach

Foto: Zeiler/ BFVKF

Ein PKW rutschte am 10. März 2015 gegen 16:00 Uhr aus bisher nicht bekannter Ursache rund 300 Meter einen steilen Abhang hinunter, touchierte einen Baum und landete in einem angrenzenden Bach. Einer der beiden Insassen, welche im Fahrzeug eingeklemmt wurden, musste von der Feuerwehr mittels  schwerem Bergewerkzeug aus dem völlig zerstörten PKW befreit werden. Nach der erfolgreichen Personenrettung wurden die beiden Insassen, einer davon mit dem Notarzthubschrauber, ins Krankenhaus gebracht. Um den PKW, der zwischen zwei Bäumen eingeklemmt war, aus dem Bach bergen zu können, müssten mehrere Bäume entfernt werden. Die Feuerwehr Knittelfeld stand neben den Feuerwehren Rachau und St. Margarethen mit insgesamt 35 Feuerwehrmännern im Einsatz.

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Erfolgreiche Bereichs- Winterspiele

Foto © Thomas Zeiler/ BFVKF

Der Kampf um hundertstel Sekunden auf dem Schnee und um jeden Zentimeter auf dem Eis kämpfen über 150 Mann der Feuerwehr aus dem Bereich Knittelfeld in Kleinlobming und Kobenz. Am 20. und 21. Februar veranstaltete der Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld unter der Leitung von Hauptbrandinspektor Ing. Walter Hutter die diesjährigen Feuerwehrwinterspiele. Nach zum Teil heftigen aber fairen Kämpfen beim Eisstockschießen gewann die Gruppe der Feuerwehr Flatschach vor Großlobming und Sachendorf. 

Einen Tag zuvor fand in Kleinlobming ein Nachtriesentorlauf statt, wobei auch hier dutzende Feuerwehrmänner mit viel Einsatz und sportlichem Ehrgeiz an den Start gingen. Nach einen heißen aber fairen Wettkampf konnten sich folgende Feuerwehrmänner und Frauen der Feuerwehr Knittelfeld einen Stockerlplatz erkämpfen.

Feuerwehrjugend I: Anna Kiegerl

Feuerwehrjugend II: 1. Platz: Erik Pletz, 2. Platz: Eric Leitold, 3. Platz: Michael Ulbel

Altersklasse III: 1. Platz: Walter Leitold, 2. Platz: Hannes Naverschnigg, 3. Platz: Kurt Egger

Die Mannschaftswertung gewann die FF Bischoffeld vor Kobenz und Knittelfeld

 

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Türöffnung nach Unfall in Wohnung

Am 1. Februar wurde die Feuerwehr Knittelfeld gegen 15.30 zu einer Türöffnung im Stadtgebiet gerufen. "Unfall in der Wohnung" hieß es zusätzlich zu der Alarmierung. Sofort rückte das Rüstlöschfahrzeug sowie der LKW voll besetzt zur Einsatzadresse aus. Polizei und das Rote Kreuz waren bereits vor Ort. In diesem Fall konnte die Türe nur durch ein gewaltsames Eindringen geöffnet werden um zur unbekannt verletzten Pensionistin vorzugslangen. Gemeinsam mit der Rettungsmannschaft wurde die Verletzte anschließend in das Rettungsfahrzeug verbracht.

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Eine nette Geste erreichte uns per Post.

© LM Karl Schwarz

Diese möchten wir Ihnen, werte Besucher auf unseren Seiten, nicht vorenthalten.

 

 

 

 

 

 

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Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Kobenz

©Zeiler /BFVKF

Am 31. Jänner gegen 08:30 Uhr heulten die Sirenen in Kobenz und Knittelfeld. 32 Feuerwehrmänner aus Kobenz und Knittelfeld eilten zu einem Verkehrsunfall auf der L518. Aus noch nicht geklärter Ursache kollidierten zwei PKW miteinander, wobei eine PKW Lenkerin nicht mehr von alleine das Fahrzeug verlassen konnte. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz gelang es binnen weniger Minuten nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug zu befreien. Während der Aufräumungs- und Bergearbeiten musste die L 518 für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

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Traktorunfall In Kleinfeistritz

© FF Zeltweg

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld wurde am Mittwoch, dem 28. Jänner 2015 gegen 14:30 Uhr mittels Sirenenalarm zu einem Traktorunfall mit eingeklemmter Person in Kleinfeistritz gerufen.

Aus noch unbekannter Ursache verunfallte eine Person mit einem Traktor in Kleinfeistritz und stürzte in einen Bach. Die alarmierten Feuerwehren Weißkirchen, Zeltweg-Stadt und die Feuerwehr Knittelfeld mit dem WLF (Wechselladefahrzeug) begannen unverzüglich mit den Bergungsarbeiten. Leider kam jedoch für die verunfallte Person jede Hilfe zu spät.

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Drei Einsätze in den Nachmittagsstunden

LM Karl Schwarz/ FF Knittelfeld

Insgesamt mehrere Kilometer verunreinigte Straßen im Stadtgebiet von

Knittelfeld sorgten am Montag für einen aktiven Einsatznachmittag. Quer durch die Stadt zog sich eine massive Ölspur unbekannter Herkunft. Die Feuerwehr Stadt Knittelfeld band dies und entsorgte die fachgerecht.

Kaum in das Rüsthaus eingerückt folgte schon der nächste Alarm im Ortsgebiet. Eine versperrte Wohnungstür hinderte die Einsatzmannschaft des Roten Kreuz, zu einem Patienten zu gelangen. Gemeinsam wurde dieser aus seiner misslichen Lage gerettet und über das Stiegenhaus schonend zum Rettungsfahrzeug transportiert.

Doch nicht genug der Einsätze, denn die Mannschaft wurde nur wenige Minuten nach dem Einrücken in das Rüsthaus zu einer Menschenrettung aus einem stecken gebliebenen Lift  in die Innenstadt alarmiert. Die zwei Damen konnten rasch aus dem defekten Lift unversehrt gerettet werden.

Wieder einmal gaben die ehrenamtlichen Helfer ihre Freizeit zum Wohle des Nächsten.

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Wohnungsbrand in Knittelfeld

LM Karl Schwarz/ FF Stadt Knittelfeld

Am Montag dem 19. Jänner 2015 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld zu einem Wohnungsbrand im Stadtgebiet alarmiert.

Kurz nach 15.00 Uhr ging der Notruf bei der Florianstation in Knittelfeld ein. Rauch tritt aus einer Wohnung im Stadtgebiet aus und es könnte noch eine Person in der Wohnung sein, so der Notruf. Nur wenige Minuten später waren 17 Mann sowie ein Notarztteam am Einsatzort und drangen mit schweren Atemschutz in die verrauchte Wohnung vor und konnten den Brand rasch löschen. Der Wohnungsmieter war glücklicherweise nicht zu Hause.  Anschließend wurde die Wohnung mit der Wärmebildkamera untersucht und mit einem Druckbelüfter vom Rauch befreit. Die Brandursache ist nicht bekannt.

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Eiskalter Einsatz

OFM Marco Fellner und OFM Martin Pirkwieser mit den Modellbooten.
Die zwei Feuerwehrmänner kämfen sich durch den teilweise zugefrorenen See.

Eine leichte Eisschicht auf dem Ziegelteich lockte Sonntag Nachmittag zwei Murtaler Modellbauer zum Luftkissenboot fahren an. Doch in der Mitte des Ziegelteiches war nach einem technischen Defekt an einem der sehr teuren Elektromodelle Endstation. Nach vielen erfolglosen Versuchen die Boote wieder an Land zu bringen wurde die Stadtfeuerwehr alarmiert. Fünf Mann verließen die zeitgleich stattfindende Familienweihnachtsfeier der Feuerwehr und rückten zum Ziegelteich aus. Mit dem Kleinlöschfahrzeug wurde der See ausgeleuchtet. Oberfeuerwehrmann Marco Fellner und Oberfeuerwehrmann Martin Pirkwieser bargen die beiden Modellboote, geschützt durch ihre Watthosen und mit Seilsicherung aus dem  zwei Grad Celsius kalten Teich. Diese wurden unbeschadet den überglücklichen Besitzern übergeben. 

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Verkehrsunfall auf der Murtalschnellstrasse

Foto: Zeiler/ BFVKF

Ein PKW welcher in Fahrtrichtung Klagenfurt unterwegs war, kollidierte am 11.12.2014 gegen Mittag aus bisher nicht geklärter Ursache mit der Leitschiene und kam am rechten Fahrsteifen zum Stehen. Nach dem Eintreffen der 16 eingesetzten Mann stellte sich  schnell heraus, dass die Person nicht im Fahrzeug eingeklemmt war im Gegensatz zum abgesetzten Notruf. Nach dem Binden der ausgetretenen Betriebsmittel und dem Aufbau des doppelten Brandschutzes konnte der rechte Fahrstreifen nach etwa einer halben Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden so Oberbrandinspektor Arnold Schlick von der Feuerwehr Knittelfeld. Der Fahrer wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Roten Kreuz ins Krankenaus gebracht. 

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LKW Bergung auf knapp 1200 Meter

Foto: FF Stadt Knittelfeld

Gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr Rothenturm wurde die Stadtfeuerwehr Knittelfeld am Montagabend gegen 17.00 Uhr zu einem langwierigen technischen Einsatz alarmiert. Auf der Opitzalm in Rothenturm stürzte ein Holztransporter über eine Böschung. Gemeinsam mit der Feuerwehr Rothenturm wurde der verunfallte LKW in sehr unwegsamen Gelände gegen ein weiteren Abrutschen gesichert, auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und ein doppelter Brandschutz aufgebaut. Die Stadtfeuerwehr entlud den Holztransporter mit dem Kran des Wechselladefahrzeuges um eine Bergung des LKW's durch eine Privatfirma zu ermöglichen. Diese wurde dabei tatkräftigst unterstützt und die ehrenamtlichen Helfer konnte erst gegen ein Uhr in der Früh wieder ins Rüsthaus einrücken. Dieser Einsatz zeigte wieder einmal mehr die Routine der eingesetzten Kraftfahrer der Feuerwehren, die nur durch intensives Training und Übungen zu bewerkstelligen sind.

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Fahrzeugbrand im Stadtgebiet

Foto: FF Knittelfeld

Zu einem PKW Brand im Knittelfelder Stadtgebiet wurde die Stadtfeuerwehr Knittelfeld am 21. November kurz vor 07:00 Uhr in der Früh gerufen. Aus ungeklärter Ursache brach im Motorraum eines parkenden PKW ein Brand aus. Nachdem öffnen der Motorhaube konnte der Brand rasch mittels Hochdruckrohr gelöscht  werden so Einsatzleiter Löschmeister Christian Pregetter. Nach den Lösch- und Aufräumarbeiten konnten die 13 eingesetzten Mann nach einer Stunde wieder ins Rüsthaus einrücken.

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PKW Überschlag auf der S 36

BFVKF/ Zeiler

Aus bisher noch nicht geklärter Ursache geriet 7. November gegen 20:30 Uhr ein PKW auf der Murtalschnellstraße zwischen Feistritz und Kraubath ins Schleudern, touchierte dabei die Leitschiene und kam am ersten Fahrstreifen auf dem Dach zum liegen. Durch den Aufprall traten dabei zahlreiche Betriebsflüssigkeiten aus welche von den 20 Einsatzkräften gebunden und entsorgt werden mussten. Die beiden Insassen wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht.

Neben dem Binden der Betriebsmittel und dem Aufbau des Brandschutzes, war bei diesem Einsatz wahre Muskelkraft gefragt. Um den Fahrstreifen so schnell als möglich wieder für den Verkehr freizubekommen, wurde das Fahrzeug händisch wieder auf die Räder gestellt und abtransportiert. Nach etwa einer Stunde konnten die beiden Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Die Stadtfeuerwehr stand auch beim Airrace im Einsatz

BFVKF/ Zeiler
APA

Es zählt wohl zu den spektakulärsten Motorsport Veranstaltungen weltweit. Das Red Bull Airrace. Zum Saisonfinale kamen die Piloten bei kaiserwetter in das Murtal.

In Zwölf-Stunden-Schichten wurden von den Florianis die Brandsicherheit sowie die technische Hilfeleistung am Veranstaltungsgelände gewährleistet. Das Wechselladefahrzeug - Kran der Stadtfeuerwehr war dabei in ständiger Alarmbereitschaft, um bei einem Worst-Case-Szenario binnen weniger Augenblicke eingreifen zu können. Diese wurden am provisorischen Flughafen im Ringgelände, wo eigene Hangars errichtet wurden, stationiert. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrmitglieder aus zwölf Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen aus dem Bereich Knittelfeld im Einsatz. Auch im Bereich Judenburg sowie Leoben standen einige Feuerwehren für einen perfekten Veranstaltungsablauf im Einsatz.

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Bereichsfeuerwehrtag in Knittelfeld

Fotos: Zeiler/ BFVKF

Anfang September fand in Knittelfeld der zweite Bereichsfeuerwehrtag im Beisein der Ehrengäste darunter unter anderen Bezirkshauptfrau Hofrätin Mag. Ulrike Buchacher,   Abgeordneter zum steiermärkischen Landtag Bürgermeister Ing. Gerald Schmid,  Bereichsrettungskommandant Ing. Markus Schöck, und Altbürgermeister Siegfried Schafarik statt. Vor den über 200 angetretenen Feuerwehrmännern präsentierte der Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl die bisher geleisteten Einsätze mit dem Einsatzschwerpunkt von den vergangenen und zukünftigen Großveranstaltungen am Red Bull Ring in Spielberg sowie das erst vor wenigen Tagen über dem Murtal gezogene Unwetter.

Im Zuge des zweiten Bereichsfeuerwehrtages wurden folgende Knittelfelder Feuerwehrmänner für ihre unermüdlichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten für das Feuerwehrwesen ausgezeichnet:


Verdienstkreuz des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld in Bronze: Brandmeister Alexander Biela, Oberfeuerwehrmann Mario Hengstler, Löschmeister Christian Illmaier, Löschmeister Thomas Leitner, Oberfeuerwehrmann Martin Pirkwieser, Löschmeister Robert Rampitsch, Oberfeuerwehrmann Christoph Wieser.

Verdienstkreuz des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld in Silber: Brandmeister Karl Gruber, Oberlöschmeister Petra Pirkwieser, Löschmeister Leopold Grünling.

Verdienstzeichen III. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark: Oberlöschmeister Horst Biela, Brandmeister David Prettner.

Verdienstzeichen II. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark: Oberlöschmeister Josef Eichberger.

Verdienstzeichen I. Stufe des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark: Oberbrandinspektor Arnold Schlick.

Für 25 jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens: Löschmeister Horst Biela, Löschmeister Thomas Leitner.

Für 40 jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens: Ehrenoberbrandinspektor Willibald Friedl.

Für 60 jährige Tätigkeit auf dem Gebiete des Feuerwehrwesens: Ehrenoberbrandinspektor Franz Koiner.

Eine sehr seltene und hohe Auszeichnung wurde dem Kommandanten der Feuerwehr Knittelfeld zu Teil. Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser die II. Stufe des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes verliehen.

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Unwettereinsätze am laufenden Band.

Fotos: Zeiler BFVKF

Wenn der Himmel seine Schleusen über Knittelfeld öffnet, dauert es meist nicht lange und die ersten Notrufe gehen bei der Stadtfeuerwehr ein. So auch diesen Sonntag. Überflutete Keller und Tiefgaragen oder etwa die Unterführung in der Lobmingerstrasse, die sich erfahrungsgemäß in wenigen Minuten füllt, standen den Kameraden gegenüber. Ein Novum allerdings bietete der Stadtbach der im Bereich der Molkerei über die Ufer trat und sich quer durchs Werksgelände einen neuen Weg suchte und dabei die Keller nicht verschont lies. Durch die Wassermassen bildete sich im Bereich der Kreuzung Anton Regnerstrasse und Wienerstrasse sowie dem Busbahnhof ein riesiger See. Die Anton Regnerstrasse musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die eingesetzten ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren Stadt Knittelfeld, Apfelberg und St. Margarethen standen dabei bis spät in die Nacht im Einsatz. Mit einer Menschenrettung spätabends bei einem vermutlichen Zimmerbrand - angebranntes Kochgut - endete die Einsatzserie am Sonntag. Nach den anhaltenden Regenfällen in der Nacht auf Montag stand die Stadtfeuerwehr ab den Morgenstunden erneut im Einsatz für die Bevölkerung.

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Die Stadtfeuerwehr Atemschutzträger übten im Flash Over Container

Symbolfoto

Extreme Hitze, Lärm und keine Sicht außer den schwarzen Rauch der gegen das Visier der Atemschutzmaske weht. Dies sind die Arbeitsbedingungen eines Feuerwehrmannes im Brandeinsatz mit schwerem Atemschutz. Um die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren des Feuerwehrbereiches  Knittelfeld und Judenburg in den Techniken und Gefahren eines Brandeinsatzes zu schulen, wurde am vergangenen Wochenende der mobile Brandsimulationscontainer gemietet. 192 Atemschutzgeräteträger aus dem Bezirk Murtal hatten die Möglichkeit, beim mobilen Brandsimulationscontainer ihr Wissen und Können bei der Brandbekämpfung unter Beweis zu stellen. Im Brandcontainer musste jeder der 64 Atemschutztrupps einen Gasflaschenbrand, einen Fettbrand und einen Zimmerbrand mit Flash Over bekämpfen. Der so genannte „Flashover“ tritt aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der Bildung von Rauchgasen in geschlossenen Räumen auf. Dies kann dazu führen, das Gegenstände unerwartet zu brennen beginnen, die sich nicht direkt neben der Brandstelle befinden. Im schlimmsten Fall kann plötzlich der ganze Raum in Flammen stehen. Sollte es wie in diesem Brandsimulator, zu einem Flashover kommen entsteht eine Temperatur in der Rauchschicht zwischen 400 und 500 Grad Celsius. Ziel dieser sprichwörtlich „heißen“ Ausbildung war es, den richtigen Umgang mit den verschiedenen Strahlrohren, das richtige Anlegen der Schutzausrüstung, das Umlenken von Flammen mit Hilfe des Wasserstrahls, das richtige Öffnen von Türen und das Absuchen verrauchter Zimmer unter Anwendung verschiedener Suchtechniken bis zu Perfektion zu beüben so   Brandinspektor Walter Leitold, Bereichsbeauftragter für Atemschutz des BFV Knittelfeld.

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3 Kilometer lange Dieselspur führte durch Knittelfeld und Sachendorf

Fotos: Zeiler/ BFVKF

Aufgrund eines technischen Defektes verlor ein LKW auf einer Länge von rund drei Kilometern Diesel. (Landesstraße 503 zwischen der Autobahnabfahrt Knittelfeld West und dem Busbahnhof Knittelfeld)  Diese wurde mit 280 Kilogramm Bindemittel und 29 Mann der Stadtfeuerwehr Knittelfeld sowie der Feuerwehr Sachendorf in der schweisstreibenden Nachmittagshitze gebunden und anschließend  das kontaminierte Bindemittel fachgerecht entsorgt. 

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The Framed Pavilion in Flammen

Foto: Zeiler/ BFVKF

Montag kurz vor Mitternacht heulten wie schon so oft in diesem Jahr die Sirenen über den Dächern der Stadtgemeinde Knittelfeld. Aus bisher noch nicht bekannter Ursache brach ein Brand in Mitten des Knittelfelder Stadtparks aus. Durch den raschen Löscheinsatz der 16 Mann konnte der Holzpavillon "The Framed Pavilion", ein Universitätsprojekt der Technischen Universität Graz  vor größerem Schaden bewahrt werden so Einsatzleiter Brandmeister David Prettner von der Feuerwehr Knittelfeld.

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Ein Tag bei der Feuerwehr

Mitte Mai erkämpften sich die Schüler der Volksschule St. Marein bei Knittelfeld den hevorragenden zweiten Platz bei der Safety Tour in Knittelfeld.

Als Präsent für die tolle Leistung war unter anderem ein Gutschein für einen Besuch bei der Stadtfeuerwehr Knittelfeld im Gepäck.Kürzlich war es auch soweit und die Kinder konnten dabei auch selbst richtig anpacken.Nach einer kurzen Einführung die Zivilschutzverband Bezirksstellenleiter Stellvertreter Josef Hollik übernahmen die Kinder das Rüsthaus und konnten ersteinmal alles besichtigen. Dann ging es bei strahelndem Sonnenschein auch schon in die Praxis über wo die Kameraden der Stadtfeuerwehr Knittelfeld einige Stationen vorbereitet hatten.

Ein Höhepunkt war aber die Fahrzeugöffnung mit dem hydraulischem Rettungsgerät. Die Volksschuldirektoin Maria Greiner war sehr beeindruckt und bedankte sich bei allen beteiligten Feuerwehrmännern für die tolle Vorführung.

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Sanitätsleistungsprüfung mit Bravour bestanden

von links: OFM Mario Hengstler, OFM Marco Fellner, OLM d. S. Andreas Mainhard, BM d.S. Gernot Ganser, OFM Christoph Wieser und OFM Martin Pirkwieser.

Zwei Gruppen mit je drei Mann stellten sich am vergangenen Samstag der Sanitätsleistungsprüfung der Feuerwehrbereiche Knittelfeld, Judenburg und Murau in Teufenbach. Diese Prüfung die im Ernstfall für den verletzten Bürger aber auch Kameraden zu Gute kommt, konnten die sechs Kameraden der Stadtfeuerwehr mit Bravour ablegen. 

Im Bild von links: OFM Mario Hengstler, OFM Marco Fellner, OLM d. S. Andreas Mainhard, BM d.S. Gernot Ganser, OFM Christoph Wieser und OFM Martin Pirkwieser.

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Der Kindergarten brennt!

Fotos ©: LM Karl Schwarz

Kürzlich war die Stadtfeuerwehr Knittelfeld im städtischen Kindergarten zu Gast.

Rund 70 Kinder waren mit vollem Eifer bei der Sache und lernten spielerisch mit Hauptbrandmeister Josef Hollik, Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser und Löschmeister Otwin Lachwitz das richtige Verhalten im Brandfall.

Wie lauten die richtigen Notrufnummern, was tun wenn’s brennt und vieles mehr wurde den Kindern im gepflegten Garten des Kindergartens und bei herrlichstem Sonnenschein vorgetragen. Als Highlight des Besuches durften die Kinder das Tanklöschfahrzeug der Stadtfeuerwehr unter die Lupe nehmen und danach mit der Schnellangriffseinrichtung einmal Feuerwehrmann sein - und das Strahlrohr bedienen.

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Die „sicherste Volksschulklasse“ kommt aus Lind.

KK

Die Kindersicherheitsolympiade – Safety Tour -  ist ein vom Österreichischen Zivilschutzverband veranstalteter Sicherheitswettbewerb für Kinder im Alter von ungefähr 10 Jahren. Dabei wird spielerisch vermittelt wie man sicher durch den Alltag kommst, wie ein Feuerlöscher funktioniert, welche Notrufnummer bei einem Brand anzurufen ist, wie Gefahrensymbole aussehen und vieles mehr.

Die Kindersicherheits-Olympiade setzt sich dabei aus verschiedenen Bewerben zusammen, in denen nicht nur Sicherheitswissen, sondern auch Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt sind. Im Vordergrund steht aber nicht der Wettkampfgedanke, sondern die große Chance, durch Spiel und Spaß bewusst Selbstschutz lernen. Theoretisches Wissen: Unfallvermeidung - Selbstschutz – Zivilschutz, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Würfelglück.

Bei richtigen Turnierwetter konnte der Bezirksstellenleiter Reinhard Pirkwieser und dessen Stellvertreter Josef Hollik 16 Volksschulklassen mit über 300 Startern am gepflegten Sportplatz der Volksschule Landschach zur 15. Safety Tour begrüßen.

Knittelfelds Bürgermeister Ing. Gerald Schmid konnte sich neben Katastrophen Referent der BH Murtal Dietmar Kaiser, Bereichs Feuerwehr Kommandant Stellvertreter Brandrat Harald Pöchtrager, Safety Tour Projektleiter Ehren Landesfeuerwehrrat Dietmar Lederhaas, Oberbrandinspektor Gerald Friedl, Ortsstellenleiter und Geschäftsführer des Roten Kreuzes Knittelfeld Oberrettungsrat Ing. Markus Schöck, Gemeinderätin für Jugend Regina Biela, „Hausherrin“ die Landschacher Volksschuldirektorin Anna Maria Rieger und Ulli Söllner vom Elternverein von der Schlagkraft und dem hohen Wissensniveau der Kids überzeugen.

Aber neben dem Bewerb standen auch die Feuerwehren Knittelfeld und Apfelberg, das Rote Kreuz Knittelfeld, die Polizei mit Gruppeninspektor Kurt Maitz und Inspektor Stefan Weilharter, die Österrichische Rettungshunde Brigade mit Sandra Schmid, die AUVA mit Manuela Lorber, der Zivilschutzbeauftragte der Gemeinde St. Marein Oberbrandmeister Alfred Egger und Janine Bernardi und Elke Horvath von den Kinderfreunden mit Rat und Tat zur Seite.

Als Preise für die erbrachten Leistungen gab es nicht nur einzigartige gedrechselte Holzpokale von Ernst Schurp sondern eine Bootsfahrt auf der Mur mit der Feuerwehr Apfelberg, einen Ausflug in luftige Höhen mit der Teleskopmast Bühne der Feuerwehr Stadt Knittelfeld, Gruppen Tageseintritte im Knittelfelder Schwimmbad, einen spannenden Besuch beim Knittelfelder Wasserwerk und vieles, vieles mehr.

Die vierte Klasse der Volksschule Lind sicherte sich mit 388 Punkten den Gesamtsieg in Knittelfeld gefolgt von der vierten Klasse aus St. Marein mit 380 Punkten und der Klasse 4a der Kärntner Volksschule Knittelfeld mit 360 Punkten.

In der Bezirkswertung Murtal war die Klasse 4b Judenburg Stadt mit dem hauchdünnen Vorsprung von 5 Punkten aber siegreich und fährt somit zum Landesfinale nach Kapfenberg.

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FF Knittelfeld absolvierte die Branddienstleistungsprüfung

Fotos: T. Zeiler/ BFVKF

Um bei Brandeinsätzen sicher und effizient zu arbeiten stellten sich  12 Gruppen aus dem Feuerwehrbereich Knittelfeld der Branddienstleistungsprüfung in der Gemeinde St. Marein bei Knittelfeld. Von der Stadtfeuerwehr Knittelfeld bestanden diese in Bronze: Christian Hartleb, Danny Lee Makara, Werner Ritzmaier, Florian Stabauer, Roland Schlick, Kevin Schlick,  Andreas Meinhard, Daniel Schmied und Lukas Sitter. In Silber: Marco Fellner.

Zweck der Branddienstleistungsprüfung ist es die Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse im Branddienst, geordnetes und zielführendes Zusammenarbeiten von Feuerwehrmännern einer oder auch mehrerer Feuerwehren und richtiges sicheres Arbeiten in einen vorgegebenen Zeitrahmen zu trainieren. Die Branddienstleistungsprüfung gibt es in den Stufen Bronze, Silber und Gold wobei die Gruppe bestehend aus 9 bzw. 7 Mann alle zwei Jahre zur nächsthöheren Stufe antreten kann. Die Prüfung selbst wird in verschiedenen Disziplinen unterteilt wobei jede Gruppe eine Disziplin in einer Sollzeit erfüllen muss. Nach der Auslosung treten die Anwärter zur Branddienstleistungsprüfung in den Kategorien mit 9 (1 zu 8) oder 7 (1 zu 6) Mann zu einem Scheunen- Flüssigkeits- oder Holzstapelbrand an. Neben der praktischen Einsatzprüfung müssen die Feuerwehrmänner noch wie bei der Technischen Hilfeleistungsprüfung alle Geräte die sich im Fahrzeug der eigenen Feuerwehr befinden bei geschlossener Jalousie finden. Dabei darf der Bewerber nur eine Handbreite davon entfernt sein. Bei der Schlußkundgebung konnte der gute Ausbildungsstand der einzelnen Feuerwehrmänner im Bereich Knittelfeld dadurch bewiesen werden dass alle 12 Gruppen die Branddienstleistungsprüfung unter den strengen Augen der Bewerter Oberbrandinspektor Karl Regula, Oberbrandinspektor Boris Kucera, Oberbrandinspektor Manfred Bischof und Löschmeister Peter Madl bestanden hatten. 

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Traktor stürzt im Allerheiligengraben in einen Bach.

Fotos: © FF Fohnsdorf

Zu einem langwierigen Einsatz rückten am 10.Mai gegen 10:30Uhr die Feuerwehren Fohnsdorf und Pöls aus. Im Steinmetzgraben zwischen Fohnsdorf und Pöls verunfallte ein Traktor und stürzte in einem Bach. Der Lenker konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt. Auf Grund der engen Verhältnisse wurde die Feuerwehr Stadt Knittelfeld mit dem Wechselladerfahrzeug und Kran alarmiert. Mit Seilwinden und vielem technischen Equipment konnte schließlich der nur leicht beschädigte Traktor behutsam geborgen werden. 

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„Im Schritt Marsch“ zu Ehren des hl. Florian.

Fotos: LM Karl Schwarz

Eine sehr lange Tradition der Stadtfeuerwehr Knittelfeld ist der Kirchgang zu Ehren des heiligen Florian. Dieser gilt als Schutzpatron für die Feuerwehren und dessen ehrenamtliche Helfer in der Not.

Durch die gute Freundschaft der Stadtkapelle Knittelfeld und der Stadtfeuerwehr, begleitet die Stadtkapelle jährlich die Feuerwehrmänner und Damen beim Florianikirchgang vom Rüsthaus zur Stadtpfarrkirche wo sie der Pfarrer und Feuerwehrkurat Rudi Rappel zu heiligen Messe empfängt. Die Apostellesung übernimmt der Kommandant und die Fürbitten tragen die Kameraden sowie die Jugend der Feuerwehr vor. Pfarrer Rudi Rappel segnete auch die neuen Einsatzuniformen sowie die neuangeschaften Einsatzhelme der Feuerwehrkameraden mit den weiteren Wünschen für eine gesunde Rückkehr von den Einsätzen.

Im Anschluß an die Messe - welche auch diesmal wieder ein bis auf den letzten Platz gefülltes Gotteshaus bescherte - gibt am Kirchplatz köstliche Kuchen und kleine Häppchen welche die Gattinen der Feuerwehrmänner liebevoll zubereitet hatten.

Bei einer Alarmierung zu einem technischen Einsatz konnten sich die Gäste noch von der Schlagkraft der Stadtfeuerwehr überzeugen. Bei diesem Einsatz galt es im Stadtgebiet fünf Kinder aus einem defekten Lift zu retten.

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Rettungsgasse

Grafik: FF Hofheim

Seit 2012 muss die Rettungsgasse auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen vorausschauend gebildet werden.

Es gilt: Bei Staubildung RETTUNGSGASSE! 

Die Vorteile der Rettungsgasse liegen auf der Hand

  • klare und einfache Verhaltensregeln
  • rasches Vorankommen und Eintreffen der Einsatzkräfte
  • breite Zufahrtsmöglichkeit
  • schnelle Versorgung von Verletzten
  • keine Behinderung der Zufahrt durch defekte Fahrzeuge am Pannenstreifen
  • einheitliches Prinzip mit Nachbarländern Deutschland, Slowenien, Schweiz

Verkehr stockt: Rettungsgasse bilden!

Vorausschauend müssen bei stockendem Verkehr alle Fahrzeuge, die den ganz linken Fahrstreifen befahren, so weit nach links wie möglich fahren und alle anderen so weit nach rechts wie notwendig, um dazwischen eine freie Spur zu bilden. Dabei soll auch der Pannenstreifen benützt werden. Die Fahrzeuge haben sich parallel zum Fahrbahnverlauf einzuordnen, da es durch schräg stehende Fahrzeuge zu weiteren Behinderungen kommt und auch das eigene Fortkommen im Stau damit erschwert wird.

WANN?

Sobald der Verkehr ins Stocken gerät und ein Stau droht, müssen alle Verkehrsteilnehmer den Weg für Einsatzkräfte freihalten - egal ob Sie sich auf einer zwei- oder mehrspurigen Autobahn oder Schnellstraße befinden. Rettung, Feuerwehr und Polizei können so im Notfall ungehindert passieren.

WIE?

lle Fahrzeuge der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links und ordnen sich parallel zur Straße am Rand ein. Alle anderen fahren so weit wie möglich nach rechts, auch auf den Pannenstreifen.

VIDEO der ASFINAG zum Thema 

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Verkehrsunfall im Stadtgebiet.

Foto: LM Karl Schwarz

Ostermontag gegen 1.30 Uhr ereignete sich im Knittelfelder Stadtgebiet ein Verkehrsunfall mit Überschlag.Der Lenker kam dabei in der 30er Zone von der Fahrbahn ab, beschädigte einen Gartenzaun, riss eine Strassenlaterne ab und überschlug sich.Die beiden Insassen wurden erstversorgt und vom roten Kreuz mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Judenburg eingeliefert.Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld baute einen doppelten Brandschutz auf, Band die ausgelaufenen Betriebsmittel und unterstützte den privaten Abschleppdienst bei der Bergung des Fahrzeugs.

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"Feuerwehrmatura" in Gold abgelegt.

Foto: ÖBFV Thomas Meier

Was vergleichsweise in allgemein höheren oder berufsbildenden Schulen die Matura ist, ist für einen Feuerwehrmann die Einzelprüfung um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold. Dieses Leistungsabzeichen wird umgangssprachlich deshalb auch immer wieder gerne als Feuerwehrmatura bezeichnet. Vergangenes Wochenende stellten sich in der Landesfeuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring bereits zum 38 mal dutzende Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus der gesamten Steiermark den Fragen aus den Bereichen „Ausbildung in der Feuerwehr, Berechnen, Ermitteln und Entscheiden, Brandschutzplan, Fragen aus dem Feuerwehrwesen, Führungsverfahren und Verhalten vor der Gruppe (Exerzieren). Löschwasserberechnungen gehören ebenso zum Prüfungsportfolio, wie auch Fragen zum einsatztaktisch richtigen Vorgehen bei Technischen Einsätzen bzw. Brandeinsätzen. Seitens des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld stellten sich Löschmeister Christian Illmaier und Löschmeister Christian Pregetter (beide FF Knittelfeld) sowie Brandmeister Andreas Neubauer (FF Spielberg),den ganzen Tag über den zahlreichen Fragen des 60 köpfigen Bewerterteams an der Landesfeuerwehr und Zivilschutzschule in Lebring. 

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Zwei Tote bei Verkehrsunfall auf der S 36

Fotos: LM Karl Schwarz

Am Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld gegen 9.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem PKW und einem LKW mit eingeklemmten Personen auf die S 36, die Murtalschnellstrasse gerufen.

Beim Eintreffen war der Lenker und seine Beifahrerin bereits aus dem Fahrzeug befreit und das Rote Kreuz hatte mit der Versorgung beider Personen begonnen. Die Feuerwehr Knittelfeld baute umgehend einen doppelten Brandschutz auf, unterstützte die Rettungskräfte bei deren Arbeit, band die auslaufenden Betriebsmittel und verhinderte ein Eindringen in das Erdreich.

Für die Beifahrerin kam leider jede Hilfe zu spät. Der Fahrer wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber ins LKH Judenburg geflogen wo dieser aber kurz darauf an seinen schweren Verletzungen verstarb. Die Feuerwehr unterstütze die Bergeunternehmen bei deren Arbeit und reinigte anschließen die Schnellstrasse.

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26708 Stunden für den Nächsten

HBI Reinhard Pirkwieser, Vizebürgermeister Labg. Gerald Schmid, Bürgermeister Siegfried Schafarik, OBI Arnold Schlick, OBR Erwin Grangl
Dienstaltersauszeichnungen für die verdienten Kameraden
Beförderungen
Die angelobten Feuerwehrmänner
Beförderungen auch bei der Feuerwehr Jugend

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld zog bei ihrer 144. Wehrversammlung eine beachtliche Bilanz.

Unter großer Teilnahme von Ehrengästen wie Knittelfelds Bürgermeister Siegfried Schafarik, Vizebürgermeister Labg. Gerald Schmid, Pfarrer Mag. Rudolf Rappel, Landesrettungsrat Richard Pirzl,  Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl,  Bereichsfeuerwehr Tierarzt Dr. Wolfgang Spadiut, von der ÖBB Betriebsfeuerwehr Hauptbrandinspektor Alexander Güttl sowie Willi Fischer, Manfred Seiger und Bertram Kerschenbauer vom Kameradschaftsbund blickte der Kommandant der Feuerwehr Knittelfeld Hauptbrandinspektor Reinhard Pirkwieser auf eine bestens  besuchte Wehrversammlung. „ Es war ein sehr prägendes aber auch erfolreiches Einsatzjahr wobei wir zu vielen schwierigen und auch sehr belastenden Einsätzen mit unserer bestens geschulten Mannschaft ausrückten.“ so Pirkwieser.  Mit Stolz berichtete Pirkwieser über das abgelaufene Einsatzjahr wo 26708 Stunden bei 32 Brand-, 205 technischen Einsätzen, 56 Brandsicherheitswachen sowie 95 Übungen aufgewand wurden.

„Diese unglaublichen Zahlen sind keine Selbstverständlichkeit, denn immerhin entstehen diese freiwillig und in der Freizeit jedes einzelnen Feuerwehrkameraden“ betonte Oberbrandrat Erwin Grangl in seiner Ansprache. Auch Bürgermeister Siegfried Schafarik bedankte sich bei den Kameraden sichtlich überwältig. „ Euch allen gebührt größte Anerkennung für Euren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung von Knittelfeld.“

Mit Ingo Duld, Christian Hartleb, Lukas Kiegerll und Werner Ritzmaier konnten auch wieder vier bestens ausgebildete Feuerwehrkameraden nach Ablegung der Gelobungsformel in den Aktivstand aufgenommen werden.

Für ihre jahrelange Feuerwehrzugehörigkeit wurden geehrt:

Für 10 Jahre: Oberfeuerwehrmann Christoph Wieser, Brandmeister Gernot Ganser,

Für 15 Jahre: Brandmeister David Prettner,

Für 20 Jahre: Oberlöschmeister Alexander Lerchbacher,

Für 25 Jahre: Löschmeister Thomas Leitner,

Für 30 Jahre: Löschmeister Erwin Schabhüttl

Für 40 Jahre: Löschmeister Robert Rampitsch

Für 60 Jahre: Ehren Oberbrandinspektor Franz Koiner

Werner Paulin und Horst Biela wurden zum Brandmeister befördert

Für seine Verdienste rund um die Stadtfeuerwehr wurde dem scheidenden Knittelfelder Bürgermeister Siegfried Schafarik die steirische Florianiplakette in Gold überreicht. 

Bilder / Text: LM Karl Schwarz

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Muskelkraft war bei Assistenzleistung für Rettungsdienst gefragt

Fotos: T.Zeiler/BFVKF

Als Unterstützung des Roten Kreuzes wurde die Feuerwehr Knittelfeld zu einer Menschenrettung im Stadtgebiet gegen 15:47 Uhr alarmiert. Anstatt mit schwerem Atemschutz und Schläuchen ausgerüstet, war bei diesem Einsatz pure Muskelkraft gefordert. 12 Feuerwehrmänner waren notwendig um eine circa 180 Kilogramm schwere Person mittels einer Trage über das Stiegenhaus aus dem 4 Stock eines Mehrparteinwohnhauses ins Freie zu transportieren  schilderte der Einsatzleiter Brandmeister David Prettner.  Im Anschluss an die kräfteraubende Rettung wurde die Frau vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht. 

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Bärige Übergabe im SOS Kinderdorf

Foto: LM Karl Schwarz

Nach dem Sieg beim Knittelfelder Fachingsumzug durch die Stadtfeuerwehr Knittelfeld mit ihren „Bärigen Kameraden“ Umzugswagen wurden nun die Bären gespendet. 

Die in jahrelanger und mühevoller Sammelarbeit zusammengetragenen Bären schmückten dabei diesen Wagen. 

Dass genau diese Bären noch viele Kinderaugen glänzen lassen, Kuschelpartner, Einschlafhilfe oder Trostspender sein werden, ahnte zu diesem Zeipunkt noch niemand.Schnell war diese Idee unter den Kameraden der Stadtfeuerwehr Knittelfeld geboren und ein Kontakt zum SOS Kinderdorf Graz hergestellt. 

Donnerstag war es dann soweit und die Feuerwehrmänner machten sich mit  all den kuscheligen Gesellen auf zum SOS Kinderdorf Graz wo diese schon freudig erwartet wurden. Kinder, Jugendliche sowie auch deren Betreuer freuten sich über diese herzliche Geste.

„Wir haben alle rund 400 Plüschbären sorgfältigst gereinigt, getrocknet und auch kleinere Reparaturen durchgeführt.“ Erzählte der „Faschingseinsatzleiter“ Oberlöschmeister Horst Biela bei der Übergabe.

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Wirtschaftsgebäudebrand verhindert

Fotos: T.Zeiler/BFVKF

Gegen 13:15 Uhr wurden am Mittwoch dem 19. März die Feuerwehren Knittelfeld, Bischoffeld, Sachendorf, Spielberg und Seckau zu einem Wirtschaftsgebäudebrand im Gemeindegebiet von Gaal alarmiert. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache brach ein Brand in der Garage eines auf rund 1.000 Meter gelegenen Wirtschaftsgebäudes aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Flammen über eine Holzstiege bereits in den ersten Stock des Gebäudes gefressen wo ca. 30 Heuballen lagerten schildert Hauptbrandinspektor Andreas Hopf. Binnen weniger Minuten konnte bereits der erste Atemschutztrupp mittels Hochdruckrohr die Flammen im Inneren des Gebäudes bekämpfen. In der Zwischenzeit wurden die in dem Gebäude befindlichen Tiere von der Feuerwehr ins Freie gebracht. Durch das flächendeckende Netz an freiwilligen Feuerwehren konnte ein Übergreifen unter anderem auf das rund 8 Meter entfernte Wohnhaus verhindert werden. 

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Tierrettung in Seckau.

Fotos: T.Zeiler/BFVKF

WLFA-K hob 600 Kilo schwere Kuh aus Jauchengrube. Am Freitag dem 14. März wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Seckau und Knittelfeld zu einer Tierrettung alarmiert. Eine ca. 600 Kilogramm schwere Kalben war in eine drei  Meter tiefe Jauchengrube gestürzt. Nach dem abpumpen von rund 45.000 Liter Jauche konnte ein Feuerwehrmann der FF Seckau mit schwerem Atemschutz über eine Leiter  in die Grube zur Kuh heruntersteigen und die Tierrettungsgurte behutsam umlegen. Danach konnte die Kalben mit dem Kran des Wechselladefahrzeuges der Feuerwehr Knittelfeld aus der Jauchegrube gehoben werden. Ende gut, alles gut. Die Kalben überstand ihren Absturz ohne gröbere Blessuren.

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Drei Einsätze an einem Tag.

Foto: T.Zeiler/BFVKF

Am vergangenen Dienstag dem 11. März musste die FF Knittelfeld gleich zu drei Einsätzen ausrücken. Gegen Mittag musste sie zu einem Brand bei einer Grünschnittanlage im Stadtgebiet ausrücken und kurz vor dem zweiten Brandeinsatz mussten die Feuerwehr noch eine Katze von einem Baum befreien. Ein Rauchmelder,  aufmerksame Nachbaren und die Stadtfeuerwehr verhinderten am Abend dann schlimmeres. Durch eine starke Rauchentwicklung im ersten Stock eines Mehrparteinwohnhaus in Knittelfeld sprach der an der Decke montierte Rauchmelder an. Aufmerksame Nachbaren nahmen das lautstarke Piepen des Melders wahr und verständigten die Einsatzkräfte. Nachdem aufbrechen der Wohnungstüre konnte rasch Entwarnung durch die Feuerwehr Knittelfeld gegeben werden, so Oberbrandinspektor Arnold Schlick.

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Karitativ zum Sieg.

Auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld konnte sich dem närrischen Treiben nicht entziehen. So wurde in 650 Stunden wieder ein einzigartiger Umzugswagen - und viele kunstvoll gestaltete Figuren gebastelt. „Über zwei Jahre haben wir alle Plüschbären die wir bekommen konnten gesammelt.“ so der „Faschingseinsatzleiter“ Oberlöschmeister Horst Biela. 400 Bären wurden schlußendlich zusammengetragen und wurden in mühevoller Kleinarbeit am Umzugswagen platziert. „Die Feuerwehr lässt sich auch immer was ganz tolles einfallen. Bravo!“ meinte etwa eine Besucherin während des Umzuges.

Das Resultat der vielen Arbeit: Der erste Platz bei den Großgruppen! Aber die Bären führten nicht nur zum Sieg sondern werden noch viele Kinderaugen glänzen lassen, Kuschelpartner, Einschlafhilfe oder Trostspender sein. All die kuscheligen Gesellen werden dem SOS Kinderdorf Graz gespendet.

Die Stadtfeuerwehr war aber nicht nur kreativ unterwegs sondern eine große Anzahl der ehrenamtlichen Helfer stellten auch eine Brandwache gemeinsam mit den Kameraden aus Apfelberg sicher.

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Feuerwehr rettet Frau aus verrauchter Wohnung

Fotos: T.Zeiler/BFVKF

Als am 28. Dezember gegen 14:20 Uhr die Sirenen über den Dächern von Knittelfeld heulten und die Feuerwehrmänner ins Rüsthaus einrückten, ahnten sie noch nicht dass sie in wenigen Minuten zu Lebensrettern werden als die Feuerwehr Knittelfeld zu einem Wohnungsbrand ins Stadtgebiet gerufen wurde. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache brach ein Brand im ersten Stock eines Mehrparteinwohnhauses aus wobei noch eine Person in der Wohnung vermutet wurde. Da nach mehrmaligen lauten Klopfen keiner die Wohnung öffnete, verschaffte sich der Atemschutztrupp gewaltsam Zutritt zur verrauchten Wohnung. Nach wenigen Augenblicken fand der Atemschutztrupp bereits eine schlafende Person im Bett vor, welche unverzüglich über das Stiegenhaus ins Freie gebracht wurde schildert der Einsatzleiter Löschmeister Christian Illmaier. Die von der Feuerwehr gerettete Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz ins Krankenhaus eingeliefert. Es standen dabei 30 ehrenamtliche Helfer der FF Stadt Knittelfeld im Einsatz.

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Die Wochen rund um das Weihnachtsfest sind „brandgefährlich“.

Foto: Karl Schwarz

Adventkränze, Gestecke oder Christbäume können bei mangelnder Vorsicht binnen weniger Sekunden in Vollbrand stehen. Doch auch Böller und Raketen zu Silvester sind gefährlicher, als vielfach angenommen. Beachten Sie daher unbedingt die folgenden Sicherheitstipps!

 

Advent und Weihnachtszeit

Bewahren Sie den Christbaum bis zum Fest möglichst im Freien auf – am besten mit dem Schnittende in Wasser oder Schnee.

Achten Sie darauf, dass Ihr Christbaum standsicher aufgestellt ist.

Auf große Abstände zwischen Kerzen, Spritzkerzen und darüber bzw. seitlich befindlichen brennbaren Materialien achten. (Vorhänge können sich durch "Zug" bewegen.)

Behalten Sie die brennenden Kerzen am Baum immer im Auge – besonders bei Anwesenheit von Kindern!

Besondere Vorsicht ist bei trockenem Reisig, also beim Adventkranz am letzten Adventsonntag und beim Christbaum nach Dreikönig, geboten.

Verwenden Sie keine leicht brennbaren Unterlagen (Papier, Pappe etc.). Richtig ist es, Adventkränze und Gestecke auf nicht brennbare Unterlagen (Metalle, Glas, Spezialtextilien) zu stellen.

Spritzkerzen müssen unbedingt frei hängen (ohne Berührung von Ästen bzw. Zweigen und Christbaumschmuck).

Benützen Sie Christbaumschnee aus Spraydosen nicht, wenn die Kerzen bereits brennen – brennbare Treibmittel können diese zu "Flammenwerfern" machen.

Friedenslicht

Grundsätzlich gilt: Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen!

Stellen Sie Laternen und Kerzen immer standsicher auf!

Verwenden Sie Unterlagen aus nicht brennbaren Materialien!

Achten Sie auf ausreichenden Abstand (mindestens 20 cm!) zu Vorhängen, Möbeln, Bekleidungsstücken und anderen leicht brennbaren Materialien!

Silvester – Umgang mit Feuerwerkskörpern

Sind Sie beim Böller- oder Raketenschießen Zuschauer, sollten Sie das Geschehen sicherheitshalber nur aus großerer Entfernung verfolgen.

Halten Sie sich keinesfalls in Schussrichtung der Böller oder Raketen auf.

Die Flugbahnen von Raketen hängen von Wind und Schussrichtung ab, weshalb es auch „Irrläufer” gibt. Damit diese nicht in Wohnungen oder Häuser eindringen und Brände verursachen können, sind Fenster, Balkon- und Haustüren zu schließen.

Raketen und Knallkörper können die Kleidung entzünden, offene Taschen oder Kapuzen sind besonders gefährlich.

Schießen Sie Raketen niemals aus der Hand, sondern aus Schneehaufen, Rohren oder leeren Flaschen ab!

Abschussrichtung und Flugbahn (Wind!) beachten, Lenkstäbe der Raketen nicht verkürzen oder entfernen.

Zünden Sie Raketen und Feuerwerke immer mit ausgestrecktem Arm an und treten Sie danach einige Schritte zurück.

Versagende Raketen oder sonstige Knallkörper nicht sofort aufheben, denn es könnte sich um „Zeitzünder” handeln. Später nicht nochmals entzünden. Vernichten Sie „Versager” mit Wasser – nicht trocknen oder anwärmen (höchste Explosionsgefahr!).

 

Die Mannschaft, sowie das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Knittelfeld wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein ruhiges sowie besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

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LKW drohte abzustürzen

In Gaal bei Knittelfeld kam ein LKW Lenker mit seinem Fahrzeug bei einer Bergfahrt ins Rutschen, kam auf das Bankett und blieb dort glücklicherweise zwar in einer gefährlichen Schräglage aber stecken. Das Bankett war noch nicht gefroren und somit verhinderte dies einen Absturz des LKW’s. Die freiwillige Feuerwehr Bischoffeld sicherte das Fahrzeug gegen ein weiteres abrutschen und mögliches umstürzen mittels mehreren Traktoren. Die freiwillige Feuerwehr der Stadt Knittelfeld hob den LKW mittels Wechselladefahzeug- Kran wieder auf die Strasse worauf der LKW Lenker seine Fahrt mit dem unversehrt geblieben Fahrzeug wieder fortsetzen konnte. Im Einsatz standen dabei 25 ehrenamtliche Helfer der beiden freiwilligen Feuerwehren, die dabei ihr Können aus unzähligen Übungen unter Beweis stellen konnten.

Bilder & Text: LM Karl Schwarz/ FF Stadt Knittelfeld

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PKW durchschlug Betonwand

Aus bisher noch nicht geklärter Ursache kam ein PKW im Stadtgebiet von Knittelfeld gegen 21:15 Uhr vom der Straße ab, durchstieß mit voller Wucht einen Metallzaun sowie eine Betonmauer und landete schließendlich in einer Wiese auf dem Dach. Die beiden Fahrzeuginsassen konnten sich zum Glück selbst befreien und wurden von Feuerwehrsanitäten bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes medizinisch erstversorgt. Parallel zur Versorgung der zwei verletzten Personen begannen die 17 eingesetzten Feuerwehrmänner der Feuerwehr Knittelfeld mit der Bergung und den Aufräumarbeiten des am Dach liegenden Fahrzeuges.  Da durch den Aufprall sich ein Stück des Zaunes an der Unterseite des PKW verkeilt hatte musste dieser mittels Trennschleifer entfernt werden ehe der havarierte PKW mittels Kran wieder auf die Räder gestellt werden konnte schilderte der Feuerwehreinsatzleiter Oberbrandinspektor Arnold Schlick.

Fotos: Thomas Zeiler

Massive Ölspur

Nach einem technischen Defekt an einem LKW trat Getriebeöl aus und musste von der Feuerwehr entsorgt werden.

 Ein Holzarbeiter lenkte einen LKW auf der L553 von St. Margarethen nach St. Lorenzen bei Knittelfeld. Plötzlich brach aus unbekannter Ursache die Kardanwelle und etwa 15 Liter Getriebeöl flossen auf die Landesstraße. Das ausgeflossene Öl wurde von vorbeifahrenden Fahrzeugen auf der nassen Fahrbahn in beide Richtungen verteilt. Die Feuerwehren St. Lorenzen, St. Margarethen und Stadt Knittelfeld standen dabei im Einsatz und konnten das Öl binden und fachgerecht entsorgen.

Fotos: Thomas Zeiler 

Zwei Personen in Hochhaus vermisst.

Die beiden Atemschutztrupps
Erstversorgung der vermissten Person
Einsatzleiter LM Christian Illmaier

Zu einer Aufsehen erregenden Übung rückte kürzlich die Stadtfeuerwehr Knittelfeld aus. Im Knittelfelder Hochhaus kam es im Keller zu einem Brand wo eine Person vermisst wurde. Durch die angenommene starke Verrauchung wurde auch im achten Obergeschoß eine weitere verletzte Person vermutet. Unter schwerem Atemschutz kämpften sich zwei Trupps zu den vermissten Personen vor, führten die Erstversorgung durch und retteten diese ins Freie wobei auch die Teleskopbühne (TB 23-12) zum Einsatz kam. Im weiteren Übungsverlauf konnte auch eine neu errichtete Steigleitung erfolgreich beübt werden. Einsatzleiter Löschmeister Christian Illmaier und Brandmeister David Prettner zeichneten sich für die Übung verantwortlich und konnten vor zahlreichen interessierten Zusehern und Bewohnern über einen absolut positiven Übungserfolg berichten.

 

Bilder & Text: LM Karl Schwarz/ FF Stadt Knittelfeld

 

 

 

2 Personen von Feuerwehr bei Brand evakuiert

Als kürzlich die Sirenen über den Dächern von Knittelfeld aufheulten, drang bereits dichter Rauch aus dem im ersten Stock befindlichen Fenster einer Wohnung eines Mehrparteienwohnhauses. Binnen weniger Minuten brach bereits der erste der beiden Atemschutztrupps die verschlossene Wohnungstür auf um mit der Brandbekämpfung zu beginnen. Währen die Brandbekämpfung im vollen Gange war mussten von der Feuerwehr zwei Bewohner, einer davon über die Teleskopbühne ins Freie gerettet werden. Durch das rasche Eingreifen der 22 eingesetzten Feuerwehrmänner sowie auch des Roten Kreuzes wurde bei diesem Wohnungsbrand niemand verletzt.