Motorradsaison beginnt wieder

 

Mit den milden Temperaturen beginnt wieder die Saison der Motorrad- und Mopedfahrer. Diese Verkehrsteilnehmer sind besonders unfallgefährdet, mit oft tragischem Ausgang. 

Sie haben keine Knautschzone und keinen Airbag, der ihnen Schutz bietet.

Bei den ersten Ausfahrten nach dem Winter ist daher besondere Vorsicht geboten und es ist auf eine sichere Fahrweise zu achten. Gerade zu Beginn der neuen Motorradsaison im Frühjahr liegen noch vielerorts Streusplittreste auf der Fahrbahn.

Im nachstehenden Infoblatt haben wir einige Punkte für Sie zusammengefasst und wünschen eine "Gute Fahrt".

Motorrad_-_Vorsicht_vor_Streusplitt.pdf

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Bei einem Notruf – egal ob Euronotruf, Polizei, Feuerwehr oder Rettung – muss man sich unbedingt an die 4-W-Regel halten! WO ist etwas passiert? WAS ist passiert?

WIE VIELE sind verletzt? WER ruft an?

Die wichtigsten Punkte und was bei einem Notruf zu beachten ist haben wir für Sie im nachstehenden Infoblatt zusammengefasst.

Merkblatt_4-W-Regel.pdf

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Überprüfung von Handfeuerlöschern

 

Feuerlöscher und Raumelder sollten in keinem Unternehmen und auch in keinem Haushalt fehlen. Ein Feuerlöscher kann in der ersten Löschhilfe viel bewirken, wenn er richtig benutzt wird und vor allem

– wenn der Feuerlöscher voll funktionsfähig ist. Dazu bedarf es einer Überprüfung. Da tragbare Feuerlöscher in der ÖNORM EN 3 geregelt sind, muss eine Überprüfung alle zwei Jahre  stattfinden. 

Vielerorts organisiert die örtliche Feuerwehr eine Überprüfung mit zertifizierten Personen bzw. Firmen. Bei solchen Veranstaltungen kann man sich auch über den Brandschutz fürs Eigenheim informieren (Rauchmelder, Feuerlöscher).

Im nachstehenden Infoblatt haben wir für Sie eine Übersicht über die verschiedenen Brandklassen zusammengefasst.

Feuerlöscherüberprüfung.pdf

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Sicheres Bäume schneiden

 

Das Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt für den Baumschnitt. Ein richtiger Rückschnitt wirkt wie eine Verjüngungskur für die Obstbäume. Aber dennoch ist größte Vorsicht geboten, 

denn gerade beim Baumschnitt kommt es immer wieder durch Stürze zu schwerwiegenden Unfällen. Aber nicht nur Sie selbst sondern auch Dritte können durch herabstürzende Äste verletzt werden.

Im nachstehenden Infoblatt haben wir für Sie die wichtigsten Punkte rund um den "Sicheren Baumschnitt" zusammengefasst.

Sicherer_Baumschnitt.pdf

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Grippe: Beugen Sie vor!

 

Nun rollt sie an - die Grippewelle! Zahlreiche Steirerinnen und Steirer hat es bereits erwischt und die Zahl der Grippekranken steigt täglich an. Jährlich erkranken sehr viele Menschen,

besonders in den Herbst- und Wintermonaten, an Influenza bzw. grippeähnlichen Symptomen. Eine wesentliche und wichtige Schutzmaßnahme hierfür ist die Vorbeugung. Allgemeine Hygienetipps und das Abstandhalten zu erkrankten Personen können dabei helfen, sich vor der Grippe zu schützen.

Im nachstehenden Infoblatt haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst wie Sie sich am besten vor einer Ansteckung schützen können bzw. sollte es Sie bereits erwischt haben, wie Sie am besten damit umgehen.

Grippe_vorbeugen_statt_heilen.pdf

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Lawinengefahr!

Der Winter ist da und damit auch die am schwierigsten einzuschätzende aller alpinen Gefahren, die Lawinengefahr! Rechtzeitig zu Winterbeginn sollten sich die Wintersportler deshalb

wieder die wichtigsten Grundregeln für eine perfekte Vorbereitung in Erinnerung rufen.

Im nachstehenden Infoblatt haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zum Download zusammengefasst.

Lawinengefahr.pdf

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Rettung aus eisigen Gewässern

Kein Winter vergeht, in dem nicht Personen durch zu dünne Eisdecken einbrechen und dadurch in höchste Lebensgefahr geraten. Bei den sofort nötigen Hilfsmaßnahmen ist jedoch für die 

Retter äußerste Vorsicht geboten, um nicht selbst in  die Rolle des Hilfebedürftigen zu geraten.

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Einsatz von Handfeuerlöschern

Die Anschaffung eines Handfeuerlöschers in jedem Haushalt ist nicht nur ein gesetzliches Anliegen, sondern die konsequente Umsetzung von Erfahrungswerten im Brandfall. 

Viele Entstehungsbrände könnten nämlich mit einem Handfeuerlöscher und ohne besonderen Aufwand gelöscht werden. Der richtige Umgang mit den Geräten ist jedoch wesentlich für den Einsatzerfolg.

Im nachstehenden Infoblatt haben wir die wichtigsten Informationen für Ihre persönliche Sicherheit im Einsatz von Handfeuerlöschern zusammengefasst.

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Spielplätze im Winter

Täglich mehr als acht verletzte Kinder auf Spielplätzen! Spielplätze als wichtige Orte der Freizeitgestaltung sollen Kindern neben einem hohen Spielvergnügen vor allem größtmögliche Sicherheit bieten. 

Auch im Winter sind Betreiber dafür  verantwortlich, das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Rund 9300 Kinder verunglücken im jährlichen Durchschnitt auf Spielplätzen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

In den Wintermonaten von November bis März verletzen sich mehr als acht Kinder täglich beim Schaukeln, Klettern oder Rutschen. Ein Teil der Unfälle passiert bei winterlichen Witterungsbedingungen, wenn z. B. Spielgeräte verschneit und dadurch rutschig sind und der Boden gefroren ist. Durch den Aufprall auf den harten Boden fallen die Verletzungen im Winter daher meist schwerwiegender aus als im Frühling oder Sommer. Hinzu kommt die Rutschgefahr auf eisigem Boden – besonders, wenn Kinder laufen, können sie auf glatten Oberflächen leicht ausrutschen und sich dabei Verletzungen zuziehen.

Für weitere Informationen zum Thema steht der Folder „Spielplatzcheck“ kostenlos unter www.kfv.at zum Download zur Verfügung.

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Pistenregeln

Endlich ist er da, der Schnee - zumindest in den Bergen. Zwar reicht das, was in den vergangenen Tagen vom Himmel fiel leider meist noch nicht aus um die Skier anzuschnallen, 

aber wenigstens werden mancherorts die Schneekanonen gestartet. Wintersport ist gesund, sagen die Ärzte. Ski fahren verringert die Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen und Alzheimer. Es reduziert zu hohe Cholesterinwerte innerhalb einer Skiwoche um 30 Prozent. Und vor allem macht es Spaß.

Wintersport ist gefährlich, manchmal auch sogar tödlich. Jährlich verletzen sich zahlreiche Skifahrer und Snowboarder so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Die häufigsten Gründe sind Selbstüberschätzung und mangelnde körperliche Fitness. 

Oft spielt Alkohol oder der Leichtsinn mancher Leute eine große Rolle, die sich im alpinen Gelände verfahren.

Im nachstehenden Infoblatt haben wir für Sie die zehn weltweit gültigen FIS-Regeln zusammengefasst, damit dem Skivergnügen nichts mehr im Wege steht.

Vorsicht Glatteis!

Zahlreiche Menschen verletzen sich - abhängig von den Witterungsverhältnissen - jährlich durch Ausrutschen auf Schnee oder Glatteis so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. 

Bei starken Schneefällenund Glatteisgefahr steigt die Zahl an Sturzunfällen durch Ausrutschen an. 

Im nachstehenden Infoblatt haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst, damit Sie sicher und vor allem unfallfrei durch den Schnee bzw. übers Glatteis kommen.

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Silvester: Sicher ins neue Jahr

Der Jahreswechsel naht und damit das traditionelle Feuerwerk. Mit farbenfrohem Feuerwerk und lautem Knallen feiern die Menschen weltweit Silvester und begrüßen das neue Jahr. 

Doch Sorglosigkeit und nicht sachgerechterUmgang mit Knallern,Böllern und Raketen führen oft zu lebensgefährlichen Verletzungen.

Vor allem Kinder sind gefährdet, da sie die Gefahr noch nicht richtig einschätzen können, sodass Eltern besondere Vorsicht bei der Silvesterknallerei walten lassen sollten.

Aufgrund der derzeitigen Wetterverhältnisse und der niederschlagsarmen vergangenen Wochen sind die Wiesen und Wälder extrem ausgetrocknet und deshalb kann es leichter zu Wiesen-, Böschungs- und Waldbränden kommen. Es wird vielerorts vor dem hohen Brandrisiko gewarnt und auch an alle Feiernden appelliert, Raketen nicht in der Nähe von Wäldern abzuschießen.

Im nachstehenden Informationsblatt haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst und raten wirklich dazu, sich streng an die Gebrauchsanweisungen der Knallkörper bzw. Raketen zu halten!!

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Sicherheitstipps für den Advent.

Die Kerzen der Adventkränze werden ab Sonntag, den 30. November wieder angezündet. In wenigen Wochen ist Weihnachten und dann erstrahlt auch der Christbaum wieder im Lichterglanz. Brandgefährlich kann dies allemal sein, werden nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen: Deshalb tut sich von November bis Jänner meistens mehr als sonst bei der Feuerwehr.

1. Eimer Wasser oder Sand:

In der Nähe des Christbaumes oder Adventkranzes sollte an den Festtagen immer ein Eimer, entweder gefüllt mit Wasser oder Sand, bereit stehen. Nur so kann man im Ernstfall schnell handeln.

2. Feuerlöscher:

Jedes Familienmitglied sollte wissen, wo der Feuerlöscher hängt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich ein Gerät im Haushalt befindet und dieses in den letzten zwei Jahren gewartet wurde. Mit der Bedienung des Feuerlöschers sollte man sich rechtzeitig vertraut machen, denn im Ernstfall ist dafür keine Zeit mehr.

3. Notrufnummern:

Wer nach Ausbruch eines Brandes erst hektisch nach den Notrufnummern suchen muss, wird es wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig schaffen, die Feuerwehr zu alarmieren. Daher: Die Notrufnummer der Feuerwehr 122 sollte sich die ganze Familie einprägen. Aber auch die Nummern der Einsatzkräfte sollten Ihnen bekannt sein. Zur Erinnerung: Rettung 144, Polizei 133, Euronotruf 112.


Zivilschutztipps, damit zu Weihnachten nicht die Feuerwehr kommen muss:

1. Christbaum: Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Weihnachtsfest und bewahren Sie ihn in einem Gefäß gefüllt mit Wasser, möglichst im Freien, auf.

2. Kerzen: Lassen Sie brennende Kerzen nie allein, insbesondere dann nicht, wenn Kinder oder Haustiere mit im Haus sind.

3. Fluchtwege: Diese sollen auf keinen Fall versperrt oder zugestellt sein. Jeder sollte den Weg ins Freie kennen, damit keine Panik aufkommt, sollte wirklich etwas passieren.

4. Trockene Zweige entfernen: Egal, ob von Adventgestecken oder Tannenbäumen, trockenen Zweige sollten nach dem Fest so schnell wie möglich entfernt werden. Wenn schon Zweige vertrocknet sind, möglichst keine Kerzen anzünden!

5. Richtiger Untersatz: Auf keinen Fall brennbare Untersätze unter Kerzen oder Gestecken verwenden.

6. Sicherheitsabstand: Stellen Sie den Christbaum in einem genügend großen Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien, wie Vorhängen, Dekorationen, Möbeln und ähnlichem, auf.

7. Kinder: Dass sich Kinder besonders für Feuer interessieren, ist normal. Achten Sie bei der Aufbewahrung von Zündhölzern und Feuerzeugen auf jeden Fall darauf, ob Kinder sie in die Hände bekommen könnten. Auch wenn kein Brand entsteht, kann es zu schweren Verbrennungen kommen.

8. Austrocknen: Denken Sie daran, dass der Christbaum jeden Tag mehr austrocknet und deshalb auch besser brennt.

Wenn es ernst wird:

* Wenn möglich versuchen Sie den Brand selber zu löschen.

* Gehen Sie aber kein Risiko ein: Wenn Sie das Feuer nicht mehr löschen können, verlassen Sie die Wohnung.

* Zögern Sie nicht, die Feuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu alarmieren.

* Wenn möglich, schließen Sie noch Fenster und Türen zum Brandraum, damit die Frischluftzufuhr unterbunden wird.

* Verlassen Sie die Wohnung.
* Warnen Sie Nachbarn.
* Bringen Sie alle in Sicherheit, vor allem Kinder und ältere Menschen. * Versuchen Sie, gefährdeten Menschen Hilfe zu leisten.

* Wer nicht mehr ins Freie gelangt, sollte sich in den nächstliegenden Raum begeben, die Tür schließen, die ins Freie führenden Fenster öffnen und sich bemerkbar machen.

* Warten Sie auf die Einsatzkräfte und weisen Sie die Retter ein. 

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Winterausrüstungspflicht ab 1. November 2013

© Schwarz Karl

 

Vom 1. November 2015 bis zum 15. April 2016 gilt für Lenker von Personenkraftwagen und leichten Lastkraftwagen bis 3,5 Tonnen in Österreich die Winterausrüstungspflicht bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen. Die „Winterreifenpflicht“ gilt im selben Zeitraum verpflichtend für LKW´s über 3,5 Tonnen und Reisebusse. Bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen, wenn eine Fahrbahn also mit Schnee, Schneematsch oder Eis bedeckt ist, sind Winterreifen für alle Kraftwagen Pflicht.

Um einer Strafe bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen zu entgehen, ist es daher wichtig, dass die verwendeten Reifen (Schnee- und Matschreifen) mit „M+S“, „M.S.“ oder „M&S“ gekennzeichnet sind. Die Mindestprofiltiefe eines Winterreifens beträgt 4 Millimeter. Wird die Mindestprofiltiefe während winterlichen Fahrbahnverhältnissen unterschritten, kann man trotz der M+S Kennzeichnung bestraft werden.

Diese Tipps sollten Sie vor allem bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen beachten:

  • Geschwindigkeit reduzieren
  • Auf Ihr Reifenprofil achten (mindestens 4mm)
  • Defensiv fahren
  • Abstand zum vorherigen Fahrzeug vergrößern
  • Vorsicht beim Bremsen, besonders in Kurven
  • Was tun wenn Verkehrsschilder vom Schnee bedeckt sind?

Sind Verkehrsschilder und Bodenmarkierungen unterm Schnee nicht zu erkennen, gelten die allgemeinen Verkehrsregeln.
Wichtig ist die Form des Verkehrsschildes. Ist diese drei- oder acht-eckig bedeutet dies „Vorrang geben“ oder „Halt“.

Hier noch einige Tipps, wenn Sie eine lange Autofahrt planen:

  • Nehmen Sie reichlich Flüssigkeit mit
  • Achten Sie auf Ihren Tank. Wenn Ihnen der Kraftstoff ausgehen sollten, funktioniert auch Ihre Heizung nicht mehr
  • Nehmen Sie eventuell eine Decke mit
  • Denken Sie an Ihre Warnwesten
  • Tragen Sie ein Mobiltelefon mit sich
  • Vergewissern Sie sich, das ausreichend Frostschutzmittel in Ihrem Scheibenwischbehälter vorhanden ist

Der Zivilschutzverband wünscht eine gute Fahrt!

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Sichere Fahrt in den Urlaub

Wer sich auf ein angenehmes Reisen und einen ungetrübten Urlaub einstellen will, der sollte einige nützliche Sicherheits- und Selbstschutztipps beachten. „Wer die Gefahren und Bedrohungen kennt und weiß, wie er sich in Notfällen richtig verhält“, der kann eine der schönsten und erholsamsten Jahreszeiten genießen.

Vorsicht beim Zwischenstopp

Wer sein Auto unbeaufsichtigt lässt, sollte es grundsätzlich abschließen, auch wenn man das Auto nur "kurz“ nicht im Blickfeld hat. Handy, Geldbörse, Ausweise und andere Wertgegenstände immer mitnehmen oder unsichtbar bei sich verwahren. Auch Handschuhfächer sind kein geeigneter "Ersatzsafe“.

Bewachte Parkplätze bevorzugen

Verlässt man das Fahrzeug für längere Zeit, sollte man es nach Möglichkeit nur auf bewachten Parkplätzen oder, wenn nicht vorhanden, auf belebten Parkplätzen abstellen. Nützlich ist jede Art von mechanischer oder elektronischer Wegfahrsperre. Sie bedeutet für den Dieb mehr Arbeit und eine größere Gefahr, ertappt zu werden.

Tankstellen-Nepp

Beim Tanken sollte man unbedingt darauf achten, dass die Anzeige von "Null“ weg startet. Beim Bezahlen kommt es immer wieder vor, dass Tankwarte mehr verrechnen, als eigentlich getankt wurde. Ebenfalls beliebt: Doppelabbuchungen auf Kreditkarten oder schlichtweg zu wenig Retourgeld. "Also genau nachrechnen!", heißt es.

Pannen-Tricks

Helfen ist an sich Ehrensache, und auch selbst braucht man manchmal schnelle Unterstützung. Aber die Praxis zeigt leider, dass man vor übertriebener Hilfsbereitschaft und Ablenkungsmanövern auf der Hut sein muss. Vorgetäuschte Pannen, mutwillige Auffahrunfälle oder Manipulationen an den Reifen sind beliebte Tricks von Kriminellen, um bei der "Pannenhilfe" gleich alles einzusacken, was im Auto von Wert ist. Bei Schäden am Auto, wie z.B. platte Reifen, sollte man versuchen bis zur nächsten Raststätte zu gelangen. Ist ein Stopp dennoch unvermeidlich, dann möglichst neben einer Notrufsäule halten und Hilfe anfordern.

Allgemeine Sicherheitstipps

Achten Sie stets auf Ihre Reisegepäck und lassen Sie es nicht unbeaufsichtigt.
Tragen Sie nie unnötig viel Bargeld mit sich in der Handtasche, verwenden Sie wenn möglich einen Brustbeutel oder einen Geldgürtel. Beachten Sie stets die Ein- und Ausfuhrbeschränkungen des jeweiligen Landes.

Arten- und Markenschutzbestimmungen beachten.
Informieren Sie sich vorab über die Region, in die Sie reisen wollen. Beachten Sie Warnungen von Einheimischen und Behörden.
Falls Sie nicht mit Ihrem Auto in den Urlaub fahren, achten Sie rechtzeitig auf eine mechanische oder elektronische Sicherung Ihres Wagens.

Infos zu den Top Reiseländern

Zu den zehn beliebtesten Reiseländern der Österreicher - Italien, Kroatien, Griechenland, Spanien, Deutschland, Türkei, Frankreich, Ungarn, Schweiz und Slowenien - sind Reiseinfos wie Einreise-, und Verkehrsbestimmungen bis hin zu wichtigen Adressen gelistet. Abgerundet wird die Information durch einen Staukalender und eine hilfreiche Reisecheckliste zum Abhaken.

Aktuelle Information für Ihr Reiseland und Reisewarnungen finden Sie auf der Seite des Außenministeriums oder in der Auslandsservice App. 

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Tipps für die Reiseapotheke

Ihr Urlaub ist da und Sie haben die wichtigsten Vorbereitungen bereits getroffen? Sie fahren mit Ihrem Partner, der ganzen Familie oder allein? Haben sie aber nicht doch noch etwas vergessen? Ganz egal – einen Begleiter sollten sie auf jeden Fall haben: die Reiseapotheke!

Wohin auch immer die Reise geht, sie sollten damit rechnen, dass es zu gesundheitlichen Beschwerden, zu kleineren Verletzungen kommen kann. Sonnenbrand, Insektenstiche, Schürfwunden, ein verstauchter Knöchel. Die Liste der Möglichkeiten ist lang. Für solche Fälle, die nicht unbedingt das Aufsuchen eines Arztes und eines Spitals erfordern, ist es äußerst hilfreich, wenn man eine gut sortierte Reiseapotheke dabei hat.

Was soll nun eine derartige Apotheke enthalten?

  • Individuell notwendige Medikamente

  • Mittel gegen Durchfall

  • Mittel gegen Magenverstimmung (Erbrechen, Übelkeit)

  • Mittel zur Wiederherstellung der Darmflora

  • Mittel gegen Verstopfung

  • Insektenschutzmittel

  • Mittel gegen Insektenstiche

  • Mittel gegen Reisekrankheit

  • Mittel gegen Pilzerkrankung

  • Mittel gegen Bindehautentzündung

  • Nasentropfen /-spray

  • Ohrentropfen

  • Mittel gegen Haltentzündung

  • Schmerztabletten

  • Sonnenschutzmittel

  • Brandsalbe

  • Desinfektionsmittel (Haut- und Wunddesinfektion)

  • Sportsalbe

  • Fieberthermometer

  • Fiebersenkende Medikamente

  • Verbandsmaterial (Pflaster, Mullbinden, Kompressen)

    Um kleinere Verletzungen versorgen zu können, sollten Heftpflaster in verschiedenen Größen, Mullbinden, Kompressen und Leukoplast sowie elastische Binden nicht fehlen.

    Bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke, die dem Urlaubsziel und persönlichen Bedürfnissen angepasst sein soll, holen sie sich am besten Rat bei ihrem Hausarzt oder in der Apotheke. Auch was beim Reisen mit Kindern nicht fehlen darf, darüber sprechen sie am besten mit dem Kinderarzt oder Apotheker. Denn nicht alle Medikamente für Erwachsene sind auch für Kinder geeignet!

    Beachten sie auch, dass es Präparate gibt, die nicht hitzebeständig sind – auf diesbezügliche Lagerhinweise achten! 

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Achtung Gewitter!

Wer kennt die Situation nicht:

Ein heißer Nachmittag, die Wandergruppe ist schon seit frühmorgens auf den Beinen und jeder freut sich schon auf ein kühles Getränk in der Almhütte. Doch mit dem plötzlich aufkommenden Sturm ziehen auch dunkle Wolken heran, von ferne blitzt und donnert es schon...

Es gibt leider keine absolut verlässliche Methode, den Beginn und die Dauer der Gefährdung festzustellen. Wenn zwischen Blitz und Donner jedoch weniger als 10 Sekunden vergehen, ist das Gewitter gefährlich nahe. In diesem Fall ist folgendes zu beachten:

Gefährlich sind:

* Einzeln stehende Bäume und Baumgruppen
* Metallzäune
* Berggipfel, am Fuß von Felswänden noch mind. 15 m Abstand halten * Waldränder mit hohen Bäumen
* Aufenthalt im Wasser (ungeschützte Boote), Wasserrinnen
* Ungeschützte Fahrzeuge (Fahrräder, Motorräder)

Schutz bieten:

* Gebäude mit Blitzschutzanlage
* Stahlskelettbauten
* Blechbaracken
* Fahrzeuge mit Ganzmetallkarosserie (Auto, Wohnwagen, Eisenbahnwaggon)

Im Notfall Schutz suchen:

* In Mulde, Hohlweg, Höhe, Hütte (in Raummitte aufhalten)
* Im Waldesinneren (herausragende Bäume meiden)
* In der Ebene mit geschlossener Fußstellung auf den Boden hocken
* Gegenüber möglichen Einschlagobjekten mindestens 3 m Abstand halten

Zu vermeiden:

* Personen im Freien sollen nicht in Gruppen nahe beieinander stehen, sondern getrennt Schutz suchen.

* Telefonapparate sind zwar technisch abgesichert, aber trotzdem ist es ratsam, bei Gewitter Telefongespräche zu verschieben und die Fernmeldeanlage nicht zu berühren.

* Dusch- und Wannenbäder sollten ebenfalls verschoben werden. Lieber warten, bis das Gewitter vorbei ist. Sicher ist sicher!

Hinweis:

Trachten Sie schon bei einem herannahendem Gewitter, dass Sie das Unwetter in einem Haus oder einem ähnlichen festen Gebäude verbringen können. 

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Hitzebelastung

Laut Zentralanstaltung für Meterologie und Geodynamik (ZAMG) ist von Donnerstag, 2. Juli 2015, bis Sonntag, 5. Juli 2015, in ganz Österreich mit erhöhter bzw. starker Hitzebelastung zu rechnen. (Quelle: ZAMG) 

Hitzetipps:

Schattige Plätze und leichtes Essen

Grundsätzlich ist es ratsam an besonders heißen Tagen keine körperlich schweren Tätigkeiten oder Sport zu betreiben. Weite, luftige und helle Kleidung, Aufenthalt im Schatten und leichtes Essen machen die Hitze leichter erträglich.

Die wichtigsten Tipps für heiße Tage

  • Auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen können für Kleinkinder und Tiere gefährlich werden; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50 Grad an. Lassen Sie Ihr Kind nie alleine im Fahrzeug!
  • Pro Tagen sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden - möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhältige Getränke (z.B: Kaffee, Cola), außerdem sollte leichte Kost auf dem Speiseplan stehen
  • Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten vermieden werden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden.
  • Im Schatten bleiben! Wer in der prallen Sonne liegt, risikiert neben Sonnenbrand auch Hautkrebs und Hitzekollaps.
  • In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden - dies gilt besonders für Kinder und Babies.

"Wichtig ist es, auf die Signale des Körpers zu hören - wenn der Mund trocken wird, ein Gefühl von Schlappheit einsetzt, Kopschmerzen, Schwindel oder Krämpfe in Armen und Beinen auftreten, sollte man in den Schatten gehehn, sich hinlegen und Wasser trinken. Ein feuchtes, kaltes Tuch auf den Kopf gelegt ist meist sehr angenehm", so Schreiber.

Erste Hilfe Tipps

Kommt es dennoch zu Krämpfen (Armen, Beinen=, Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut, so besteht die Gefahr eines Kreislaufkollaps.

Erste Hilfe bei "Hitzopfern"

  • Patienten in den Schatten legen
  • Der Oberkörper sollte erhöht gelagert werden
  • Kleidung möglichst lockern oder öffnen
  • Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und zu trinken geben (Mineralwasser)
  • Notruf 144 wählen

Denken Sie auch an Ihre Mitmenschen! 

Bei einer Hitzewelle sollte man auch auf seine Mitmenschen achten - besonders ältere Menschen können Hilfe brauchen. Zögern Sie nicht, die Rettung 144 zu rufen, wenn jemand aufgrund der Hitze medizinische Hilfe braucht!

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Sicheres Grillen

Ein lauer Sommerabend mit Grillfest im Garten, für viele gibt es nichts Schöneres. Doch auch hier lauern Gefahren, denen man mit der Beachtung einiger Tipps entgehen kann.

 Den Griller standsicher aufstellen. (auf harten ebenen Boden achten)  Holzkohlegriller wegen der Gefahr des Funkenfluges windgeschützt

aufstellen.

 Genügend Abstand zu allen brennbaren Gegenständen einhalten. (mind. 5 Meter)

 Vorsicht mit flüssigen Grillanzündern! Relativ ungefährlich sind einzeln verpackte Zündwürfel, sowie die Verwendung von Papier und Holzspänen.

 Niemals Benzin oder Brennspiritus nachgießen, Stichflammen und Explosionen können zu schweren Verbrennungen führen.

 Feuerstelle nie unbeaufsichtigt lassen. Besonders für Kinder ist das Feuer ein magischer und auch sehr gefährlicher Anziehungspunkt.

 Handschuhe und Grillbesteck sollte man nicht nur besitzen, sondern auch verwenden.

 Ein Kübel Wasser und eine Wolldecke (keine Kunstfaser) sollten als Löschhilfe immer bereitstehen.

 Wenn Kleidung Feuer gefangen hat, den Betroffenen am Fortlaufen hindern (Schockreaktion), ihn am Boden wälzen oder mit einer Decke das Feuer absticken.

 Kleine Brandwunden unter fließendes lauwarmes Wasser halten. Mit Wundtüchern steril abdecken.

 Keine Hausmittel wie Öl, Mehl, etc. auf die Brandwunde geben, keine Medikamente verabreichen.

 Notruf der Rettung: 144 

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Erneut schweres Erdbeben in Nepal

Der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik meldet:

Am Dienstag, den 12. Mai 2015 ereignete sich um 07:05 Uhr Weltzeit (12:50 Uhr Lokalzeit) ein weiteres schweres Erdbeben in Nepal. Nach ersten Angaben betrug die Magnitude 7,4 (USGS, GFZ). Das Epizentrum lag etwa 80 km nordöstlich von Kathmandu.
Es sind abermals schwere Schäden an Gebäuden sowie Nachbeben zu erwarten. (Quelle: ZAMG)

Nepal erneut von schwerem Erdbeben erschüttert

Mehr als zwei Wochen nach dem verheereden Erdbeben in Nepal ereignete sich am 12. Mai 2015 erneut ein schweres Erdbeben. Das Erdbeben wies eine Magnitude von 7,4 auf und das Epizentrum lag etwa 80 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kathmandu. Nach ersten Meldungen gibt es mindestens 19 Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Es werden weitere Tote befürchtet.

Beim dem Beben am 25. April mit der Stärke von 7,8 gab es mindestens 8.100 Todesopfer und mehr als 17.000 Verletzte.

Ca. 50 Erdbeben pro Jahr in Österreich

Österreich ist viel weniger gefährdet ist als  zum Beispiel Italien, Griechenland oder die Türkei, trotzdem kommt es auch bei uns pro Jahr zu ca. leichten 50 Erdbeben. 1927 ereignete sich in Schwadorf ein starkes Beben, welches Teile der Ortschaft beschädigte. 1972 bebte die Erde im südlichen Wiener Becken - dabei waren mehr als 800 Feuerwehreinsätze in Wien nötig.

BM.I Erdbebenschutz-Ratgeber

Das Bundesministerium für Inneres hat in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) seinen Erdbebenschutz-Ratgeber überarbeitet und veröffentlicht. 

Obwohl die Erde hierzulande vergleichsweise nur selten bebt, sollten Sie auch an Ihre Urlaube denken. Man sollte sich vorab nicht nur über das Wetter, Impfungen und Preise informieren, sondern auch über die dortigen Naturgefahren. Denn ein schweres Beben oder ein Hangrutsch unter Wasser kann einen verheerenden Tsunami, wie in Sumatra oder Thailand, auslösen. 
Das BM.I informiert in seinem neuen Erdbebenschutz-Ratgeber über die Ursache von Beben, die Vorhersage und Frühwarnsysteme, den österreichischen Erdbebendienst, die Erdbeben in Österreich und gibt Ihnen Ratschläge zum Schutz vor Beben.   

Verhalten während eines Erdbebens:

  • Ruhe bewahren, Panik vermeiden
  • Nicht ins Freie laufen (Gefahr durch herabfallende Trümmer)
  • Schutz unter einem Türstock oder unter einem stabilen Tisch suchen
  • Nähe von Fenstern meiden Gefahr durch Glassplitter)
  • Aufzüge nicht benützen
  • Im Freien genügend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und elektrischen Leitungen halten

Verhalten nach einem Erdbeben:

  • Verletzte versorgen
  • Schäden feststellen. Bei größeren Schäden, Haupthähne von Gas und Wasser schließen, Strom abschalten
  • Gebäude verlassen (Aufzüge nicht benützen). Notgepäck mitnehmen. Vorsicht vor herunterfallenden Dachziegeln und Glasscheiben
  • Draußen Sicherheitsabstand zu Gebäuden einhalten (Gefahr von Nachbeben)
  • Batterieradio einschalten und behördliche Anordnungen beachten

Download

BM.I Erdbebenschutz-Ratgeber als PDF

 

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4 Jahre nach Fukushima: Wie Sie sich im Ernstfall schützen können!

© Karl Schwarz

Vor genau vier Jahren, am 11. März 2011, kam es vor der japanischen Küste in Folge eines Erdbebens zu einer unvorstellbaren Atomkatastrophe. Der Österreichische Zivilschutzverband erinnert aus diesem Anlass an die Möglichkeiten des Selbstschutzes vor atomaren Gefahren.

Vorbereitet sein ist schon der halbe Strahlenschutz!

In Österreich selbst gibt es aufgrund der Anti-Atompolitik keine Kernkraftwerke, doch ein Unfall in einem der vielen Kernkraftwerke Europas kann nie ausgeschlossen werden. Und da Strahlen keine Grenzen kennen, ist auch die österreichische Bevölkerung von atomaren Gefahren bedroht. Deshalb ist es wichtig, für die Folgen eines AKW-Unfalls gerüstet zu sein.

Zu diesen Vorbereitungen zählen: 

Lebensmittel, Getränke, Batterieradio und Batterietaschenlampe (inkl. Ersatzbatterien), eine Zivilschutzapotheke (Medikamente, Kaliumjodidtabletten), Notgepäck und Dokumentenmappe, usw. 

Warnung, Alarm, Entwarnung und welche Maßnahmen im Ernstfall zu treffen sind 

Was Sie vor, während und nach dem Durchzug einer radioaktiven Wolke tun müssen 

Wie würden Sie sich im Fall einer Sirenenwarnung verhalten? Machen Sie den privaten Stresstest des Zivilschutzverbandes!   

Broschüren, Ausbildung und Beratung

Der Österreichische Zivilschutzverband bietet zu diesen und vielen weiteren Themen Broschüren und Ratgeber mit wichtigen Sicherheitstipps an. In den Bundesländern gibt es zudem die Möglichkeit an Schulungen oder Ausbildungen teilzunehmen oder sich bei persönlichen Beratungsgesprächen zu informieren.

Alle Infos, Broschüren, sowie den Stresstest finden Sie auf www.siz.cc und www.zivilschutzverband.at

Holen Sie sich Ihre Strahlenschutzbroschüren:

Strahlenschutzbroschüre des ÖZSV

BM.I Strahlenschutz Ratgeber 

Bevorratung 

Zivilschutzsignale 

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Euronotruf: EU-weiter "112-Tag"

 

Der 11.2.2015 ist der europaweite „112-Tag“ und soll nachhaltig die Aufmerksamkeit auf den Euronotruf lenken. Bereits in der Vergangenheit hat der Österreichische Zivilschutzverband (ÖZSV) mehrere Euronotruf-Kampagnen ins Leben gerufen.

Was ist der Euronotruf?

Dieser Notruf wurde 1991 von der Europäischen Kommission und dem EU-Ministerrat beschlossen und soll allen EU-BürgerInnen den Zugang zu Notrufdiensten ermöglichen. Der Euronotruf ist die kostenlose, EU-weite Notrufnummer 112 und gilt in den 27 EU-Ländern , sowie Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, der Schweiz, Serbien, der Ukraine, Israel, Simbabwe, Vanuata, Neuseeland in teilweise in Südafrika.

Fakten zum Euronotruf

  • Der Euronotruf sollte nur im europäischen Ausland oder vom Handy getätigt werden
  • Wählt man den Euronotruf 112 in Österreich, gelangt man hierzulande zur Sicherheitsexekutive, die je nach Notfall die zuständige Organisation alarmiert
  • Der Euronotruf ist österreichweit ohne SIM-Karte erreichbar, es ist jedoch kein Rückruf möglich
  • 2012 war der Euronotruf mit 1.623.071 Anrufen der meistgewählte Notruf der Mobilfunknotrufe in Österreich

Der Euronotruf am Handy

Der Euronotruf ist ohne PIN-Code Eingabe möglich. Wenn das Mobiltelefon keinen Empfang im eigenen Netz hat, wird automatisch über ein fremdes Netz vermittelt. Diese Notrufe haben Priorität und können nötigenfalls eine andere Verbindung trennen.

Nach amerikanischem Vorbild, wird beim Euronotruf der Standort des Anrufers geortet. Die EU-Verordnung zum Euronotruf legt zwar fest, dass die Leitstellen automatisch Informationen über den Standort des Anrufers bekommen, doch die GSM-Ortung ist immer noch fehlerhaft. In Italien, Litauen, Niederlande, Polen, Rumänien und der Slowakei funktioniert die Ortung gänzlich nicht.

Notrufnummern einprägen

Der Österreichische Zivilschutzverband unterstützt den europaweiten „112-Tag“, trotzdem sollte der Euronotruf vor allem im EU-Ausland und vom Handy getätigt werden. Es ist jedoch ratsam, sich die österreichischen Notrufnummern einzuprägen und im Ernstfall direkt bei der zuständigen Organisation anzurufen.

122 Feuerwehr

133 Polizei

144 Rettung

112 Euronotruf

Eine genaue Unfallmeldung abgeben

Egal, welche Notrufnummer Sie gewählt haben, der Hilferuf muss immer so präzise wie möglich formuliert sein und sollte nicht vom Anrufer beendet werden. Als Hilfe dienen hier die 4 W´s:

WO ist der Unfallort?

z.B.: Ort, Straße, Hausnummer, Autobahnkilometer

WAS ist passiert?

z.B.: Autounfall, Brand, Herzinfarkt

WIE VIELE?

z.B.:  Anzahl der Verletzten, Hinweise auf besondere Umstände

WER ruft an?

Name und Telefonnummer, warten auf Rückfragen

Wichtig: Der Notruf sollte nicht vom Anrufer beendet werden. Wird unabsichtlich eine Notrufnummer gewählt, legen Sie nicht auf, sondern erklären Sie, dass es ein Versehen war.

 

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Vorsicht Glatteis!

Die wechselnden Temperaturen in der aktuellen Jahreszeit führen gerade jetzt zu gefährlichen Situationen. Es fällt Schnee, dieser taut auf und kann innerhalb kürzester Zeit wieder gefrieren.

Die Folge ist gefährliches Glatteis. Glatteis ist nicht nur für Autofahrer gefährlich, sondern auch für Fußgänger.

Aber es gibt nützliche Selbstschutztipps, wie man sicher übers Eis kommt:

1. Hände nicht einstecken!

Vor allem ältere und gebrechliche Personen sollten bei extremem Glatteis lieber zu Hause zu bleiben. Wer trotzdem auf die Straße muss, sollte vorsichtig sein: Nicht hart auf die Fersen auftreten und lieber leicht vornüber geneigt gehen, um einen unkontrollierten Sturz nach hinten zu vermeiden. Stecken Sie Ihre Hände nicht in die Taschen, um notfalls das Gleichgewicht besser halten zu können und einen Sturz abzufangen.

2. Zeit einplanen!

Mit einem an die Witterungsverhältnisse angepassten Verhalten kann die eigene Sicherheit maßgeblich beeinflusst werden. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte bei schlechter Bodenhaftung kurze Schritte und gemäßigtes Tempo an den Tag legen. Wer mehr Zeit für seinen Weg einplant, kann sich sicherer am Ziel sehen.

3. Keine Stöckelschuhe anziehen!

Sondern bequeme, feste Schuhe oder Stiefel ohne hohen Absatz und mit einer guten Profilsohle.

4. Gleichgewichtsverlust!

Besonders gefährdet sind Menschen, deren Gleichgewicht leicht verloren geht, aber auch Menschen mit Osteoporose, da für die Knochen erhöhte Frakturgefahr besteht. Trainieren Sie regelmäßig Ihren Bewegungsapparat und versuchen gezielte Übungen um Gleichgewicht und Balance zu halten.

5. Einkäufe!

Ältere und gebrechliche Menschen sollten sich mit dem Taxi oder Fahrtendienst zum Arzt bringen lassen! Bei wichtigen Wegen sollte man sich trauen, jemanden zu ersuchen, die Begleitung zu übernehmen. Auch beim Einkaufen sollten Nachbarn, Verwandte und Freunde gefragt werden, ob sie dies übernehmen können. Einkäufe werden übrigens auch durch Einkaufsdienste übernommen.

6. Hauseigentümer zur Gehwegräumung verpflichtet!

Gehwege, Gehsteige und Stiegenanlagen, die entlang eines Grundstücks führen, müssen von Eis und Schnee befreit werden: Laut Gesetz sind Haus- bzw. Grundeigentümer für die ordnungsgemäße Säuberung bei Schnee und gefährdender Verunreinigung (z.B. nasses Laub) verantwortlich. Wer sich nicht daran hält, muss mit Geldstrafen rechnen. Kommt eine Person zu Schaden, z. B. durch einen Sturz auf einem nichtgeräumten Gehsteig, dann haftet der Liegenschaftseigentümer. 

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Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm

© BMI

Am Samstag, dem 4.10.2014, wird der bundesweite Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12 und 12.45 Uhr werden daher nach dem Signal „Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale „Warnung", „Alarm" und „Entwarnung" in der ganzen Steiermark von der Landeswarnzentrale Steiermark ausgestrahlt werden. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Die Signale in der Steiermark können derzeit über rund 1.300 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von der Landeswarnzentrale Steiermark oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Die Bedeutung der Signale:

Sirenenprobe: 
15 Sekunden

Warnung:
3 Minuten gleich bleibender Dauerton. Herannahende Gefahr!
Radio oder Fernseher (ORF) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.

Alarm:
1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Gefahr!
Schützende Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen
(ORF) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

Entwarnung:
1 Minute gleichbleibender Dauerton. Ende der Gefahr!
Weitere Hinweise über Radio und Fernsehen (ORF) beachten. 

Für allfällige Rückfragen stehen Ihnen die Landeswarnzentrale Steiermark unter 0316/877-4444 sowie der Steirische Zivilschutzverband unter 0664/211 99 67 jederzeit gerne zur Verfügung. Link zum aktuellen

 

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Ein Tag bei der Feuerwehr

Mitte Mai erkämpften sich die Schüler der Volksschule St. Marein bei Knittelfeld den hevorragenden zweiten Platz bei der Safety Tour in Knittelfeld.

Als Präsent für die tolle Leistung war unter anderem ein Gutschein für einen Besuch bei der Stadtfeuerwehr Knittelfeld im Gepäck.Kürzlich war es auch soweit und die Kinder konnten dabei auch selbst richtig anpacken.Nach einer kurzen Einführung die Zivilschutzverband Bezirksstellenleiter Stellvertreter Josef Hollik übernahmen die Kinder das Rüsthaus und konnten ersteinmal alles besichtigen. Dann ging es bei strahelndem Sonnenschein auch schon in die Praxis über wo die Kameraden der Stadtfeuerwehr Knittelfeld einige Stationen vorbereitet hatten.

Ein Höhepunkt war aber die Fahrzeugöffnung mit dem hydraulischem Rettungsgerät. Die Volksschuldirektoin Maria Greiner war sehr beeindruckt und bedankte sich bei allen beteiligten Feuerwehrmännern für die tolle Vorführung.

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Die „sicherste Volksschulklasse“ kommt aus Lind.

KK

Die Kindersicherheitsolympiade – Safety Tour -  ist ein vom Österreichischen Zivilschutzverband veranstalteter Sicherheitswettbewerb für Kinder im Alter von ungefähr 10 Jahren. Dabei wird spielerisch vermittelt wie man sicher durch den Alltag kommst, wie ein Feuerlöscher funktioniert, welche Notrufnummer bei einem Brand anzurufen ist, wie Gefahrensymbole aussehen und vieles mehr.

Die Kindersicherheits-Olympiade setzt sich dabei aus verschiedenen Bewerben zusammen, in denen nicht nur Sicherheitswissen, sondern auch Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt sind. Im Vordergrund steht aber nicht der Wettkampfgedanke, sondern die große Chance, durch Spiel und Spaß bewusst Selbstschutz lernen. Theoretisches Wissen: Unfallvermeidung - Selbstschutz – Zivilschutz, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Würfelglück.

Bei richtigen Turnierwetter konnte der Bezirksstellenleiter Reinhard Pirkwieser und dessen Stellvertreter Josef Hollik 16 Volksschulklassen mit über 300 Startern Am gepflegten Sportplatz der Volksschule Landschach zur 15. Safety Tour begrüßen.

Knittelfelds Bürgermeister Ing. Gerald Schmid konnte sich neben Katastrophen Referent der BH Murtal Dietmar Kaiser, Bereichs Feuerwehr Kommandant Stellvertreter Brandrat Harald Pöchtrager, Safety Tour Projektleiter Ehren Landesfeuerwehrrat Dietmar Lederhaas, Oberbrandinspektor Gerald Friedl, Ortsstellenleiter und Geschäftsführer des Roten Kreuzes Knittelfeld Oberrettungsrat Ing. Markus Schöck, Gemeinderätin für Jugend Regina Biela, „Hausherrin“ die Landschacher Volksschuldirektorin Anna Maria Rieger und Ulli Söllner vom Elternverein von der Schlagkraft und dem hohen Wissensniveau der Kids überzeugen.

Aber neben dem Bewerb standen auch die Feuerwehren Knittelfeld und Apfelberg, das Rote Kreuz Knittelfeld, die Polizei mit Gruppeninspektor Kurt Maitz und Inspektor Stefan Weilharter, die Österrichische Rettungshunde Brigade mit Sandra Schmid, die AUVA mit Manuela Lorber, der Zivilschutzbeauftragte der Gemeinde St. Marein Oberbrandmeister Alfred Egger und Janine Bernardi und Elke Horvath von den Kinderfreunden mit Rat und Tat zur Seite.

Als Preise für die erbrachten Leistungen gab es nicht nur einzigartige gedrechselte Holzpokale von Ernst Schurp sondern eine Bootsfahrt auf der Mur mit der Feuerwehr Apfelberg, einen Ausflug in luftige Höhen mit der Teleskopmast Bühne der Feuerwehr Stadt Knittelfeld, Gruppen Tageseintritte im Knittelfelder Schwimmbad, einen spannenden Besuch beim Knittelfelder Wasserwerk und vieles, vieles mehr.

Die vierte Klasse der Volksschule Lind sicherte sich mit 388 Punkten den Gesamtsieg in Knittelfeld gefolgt von der vierten Klasse aus St. Marein mit 380 Punkten und der Klasse 4a der Kärntner Volksschule Knittelfeld mit 360 Punkten.

In der Bezirkswertung Murtal war die Klasse 4b Judenburg Stadt mit dem hauchdünnen Vorsprung von 5 Punkten aber siegreich und fährt somit zum Landesfinale nach Kapfenberg.

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Rauchmelder retten Leben

KK

Je früher Menschen auf einen beginnenden Brand aufmerksam werden, desto größer ihre Chance, unverletzt zu überleben. Elektronische Rauchmelder sind da ideale und zuverlässige Lebensretter. Sie erkennen einen Brand  schon im Frühstadium und warnen Menschen im Brandfall. Alle Bewohner werden rechtzeitig alarmiert, sie können noch gefahrlos fliehen, größere Brandschäden können durch frühzeitige Verständigung der Feuerwehr vermieden werden.

Die kleinen, schlauen Geräte werden einfach an der Zimmerdecke montiert, sind batteriebetrieben, daher auch bei einem Stromausfall einsatzbereit und arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Sie messen fotooptisch die Konzentration der Rauchpartikel in der Luft. Sie erkennen selbst feinste Rauchgaspartikel, lösen einen lauten, durchdringenden Alarmton mit 85db(A) aus, der Menschen sogar aus dem Tiefschlaf reißt und verschaffen so den Betroffenen genügend Zeit, um zu fliehen, die Feuerwehr zu alarmieren oder möglicherweise den Brand selbst zu löschen. 

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Der Herbst und seine Tücken

© Schwarz Karl

Für den Autofahrer ist der Herbst eine der gefährlichsten Jahreszeiten: Sturm, Nebel, Nässe rutschige Fahrbahn durch nasses Laub, Glatteis an exponierten Stellen usw. steigern die Unfallzahlen. Mit einigen Sicherheitstipps kommen Sie jedoch gut ans Ziel.

Lassen Sie noch vor Herbstbeginn Ihr Fahrzeug auf die Gefahren dieser Jahreszeit in Ihrer Werkstätte vorbereiten. Schauen Sie selbst darauf, ob Ihre Reifen, Scheibenwischerblätter und Lichter noch in Ordnung sind.

Und das sind die sieben Hauptgefahren:

1. Mit Nebel ist besonders in der Nähe von Seen, Flüssen und Teichen zu rechnen. Deshalb erstes Gebot: Mit (Abblend)Licht fahren und Nebelleuchten einschalten. Die Geschwindigkeit muss reduziert werden.

2. Nasses Laub verursacht ähnlich lange Bremswege wie bei eisglatter Fahrbahn. Auf Sicht fahren, rechtzeitige Bremsbereitschaft!

3. Wildwechsel ist besonders in der Dämmerung gefährlich, die mit der Hauptverkehrszeit zusammenfällt. Besondere Vorsicht bei Waldeinfahrten!

4. Erntezeit: Erhöhte Gefahr durch verstärktes Aufkommen von Landmaschinen und verschmutzte Ein- und Ausfahrten zu den Feldern und Weingärten.

5. Morgenfrost kann bereits auftreten, insbesondere bei Brücken und Walddurchfahrten. Erhöhte Aufmerksamkeit am Weg zur Arbeit!

6. Aquaplaning tritt vermehrt auf ausgefahrenen Strassen auf und ist durch die Reifenspur des Vordermannes erkennbar. Tempo reduzieren und schnelle Lenkbewegungen vermeiden!

7. Sturm-Warnschilder und -Windsäcke beobachten insbesondere auf Autobahnen.

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