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Was, wann, wo in Knittelfeld?

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Kammerkonzert mit J. & D. Polyzoides und CH. Coin

25. Mai 2022
19:30 Uhr
ca. 21:00 Uhr
Kulturhaus Knittelfeld

Das Geschwisterpaar Janna (Klavier) und Demetrius (Violine) Polyzoides sowie der Cellist Christophe Coin spielen Werke von Dmitri Schostakowitsch, Eugène Ysaÿe, Jacques Offenbach und Robert Schumann. Und dabei gibt es auch eine Premiere. Ein Werk für Violine und Violoncello „Duo sur La Muette de Portici“ von Jacques Offenbach wird in Knittelfeld uraufgeführt. Das wird ein Abend, den sich Klassikliebhaber nicht entgehen lassen sollten.
Programm:
Dmitri Schostakowitsch, Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 (1925)         
Eugène Ysaÿe, Fantaisie op. 32 (1925) für Violine und Klavier
Jules und Jacques Offenbach, „Duo sur La Muette de Portici“ (Uraufführung) für Violine und Violoncello  
Pause
Robert Schumann, Klaviertrio Nr. 3 g-Moll op. 110 (1851)

Kartenvorverkauf:
VVK/AK: € 22.-, Ermäßigt: € 16.-
Kulturamt Knittelfeld, 03512/86621
kulturamt(a)knittelfeld.gv.at

Zu den Künstlern:
Janna Polyzoides
wurde in Graz geboren und lebt in Wien. Sie studierte an der Musikuniversität Graz bei Sebastian Benda; weitere einflussreiche Lehrer waren Rudolf Kehrer, Alexander Jenner, Eliane Richepin und György Kurtág. Ihre Karriere führte sie zu Festivals wie Wien modern, Menuhin-Festival Gstaad, "styriarte" Graz und den Wiener Festwochen. Sie wurde in Konzerthäuser wie die Kölner Philharmonie, Wigmore Hall London, Hamburger Musikhalle, Athens Music Hall, Warschauer Philharmonie, Konzerthaus und Musikverein Wien und Mozarteum Salzburg (mit der Deutschen Kammerakademie Neuss und dem Haydn Orchester Bozen) eingeladen. Sie ist Mitglied des Arcus Ensembles Wien, der Camerata Polyzoides, des Duo Polyzoides mit ihrem Bruder Demetrius. Eine langjährige musikalische Partnerschaft (1998-2009) verband sie mit dem Cellisten Martin Hornstein. Sie konzertierte mit Rainer Honeck, Erich Höbarth, Ernst Kovacic, Christian Altenburger, Gerald Pachinger, Matthias Schorn, Franz Bartolomey, Christian Poltéra, Mitgliedern des Artis Quartetts, Aron Quartetts, Klangforum Wien, Gürzenich Quartetts und Kölner Streichsextetts u.v.a. Die solistische und kammermusikalische Diskographie von Janna Polyzoides enthält mittlerweile 38 zum Teil preisgekrönte CDs. www.jannapolyzoides.com

Demetrius Polyzoides wurde ebenfalls als Sohn von Christos und Katherina Polyzoides in Graz geboren und lebt in Köln. Die Grundbegriffe des geigerisch-methodischen Denkens lernte er von seinem Vater. Violinstudien bei Harald Himmel in Graz und bei Franz Samohyl in Wien, Violastudien bei Hatto Beyerle, sowie Meisterkurse bei Arthur Grumiaux, Christian Ferras, Wolfgang Marschner und Max Rostal. Konzertmeister im Bayerischen Staatsorchester München, bei den Hamburger Symphonikern und im Gürzenich Orchester Köln. Von 1995 bis 1997 war Demetrius Polyzoides Primarius im Leonardo Quartett Köln. Seit 1997 Primarius und Gründungsmitglied des Kölner Streichsextetts, dessen CDs unter die Top 10 der niederländischen NMZ und des deutschen „Fonoforums“ kamen. Neben vielen anderen CDs auch Einspielung der sechs Solosonaten op. 27 von Eugène Ysaÿe und zuletzt eine Produktion des Gesamtwerks von Eugène Ysaÿe für Violine und Klavier (3 CDs) mit seiner Schwester Janna, die im Sommer 2021 bei paladino music erschienen ist (Vol. I von drei). Demnächst erscheinen 3 CDs mit Bachs Sonaten und Partiten, kombiniert mit den 24 Capricci von Paganini.Demetrius Polyzoides spielt eine Violine von Giovanni Grancino, gebaut ca. 1680 in Milano.

Christophe Coin wurde in Caen geboren und begann seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt bei Jacques Ripoche. Anschließend studierte er bis 1976 am Conservatoire National Superieur in Paris bei André Navarra (Premier Prix de Violoncelle 1974). Mit 16 Jahren erhielt er ein Stipendium für einen Studienaufenthalt in Wien. Ebenfalls in Wien kam es zum ersten Kontakt mit Nikolaus Harnoncourt, dem er wichtige Impulse für die Auseinandersetzung mit seinem Instrument und mit der Alten Musik generell verdankt. 1978/79 kam Coin an die Schola Cantorum Basiliensis, um sich bei Jordi Savall gründlich in die Welt der Viola da gamba zu vertiefen. Seit 1988 unterrichtet er dort selbst Violoncello und führt außerdem eine Klasse am Conservatoire National Superieur in Paris, wo er auch lebt. Christophe Coin gehört heute zu den profiliertesten Cellisten seiner Generation, wie zahlreiche CD-Einspielungen belegen. Nach der Arbeit im Concentus Musicus Wien und neben seiner Karriere als Solist leitet er seit einigen Jahren das Ensemble Baroque de Limoges. Mit dem Quatuor Mosaïques widmet er sich mit großem Erfolg bekannter und unbekannter Streichquartettliteratur der Zeit um 1800. Milano 1758, das ist das Geburtsjahr und der Entstehungsort seines Violoncellos von Carlo Antonio Testore.

Fotos: Janna und Demetrius Polyzoides Foto: Thomas Schwentner, Christophe Coin, Foto: Nemo Perier Stefanovitch

 

 

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